Archive for the ‘Woanders’ Category

Osama bin Laden – verspäteter Aprilscherz

Mittwoch, Mai 4th, 2011

Jetzt wird’s aber ganz gruselig.  – Nein, nicht die Erschiessung von Osama bin Laden, sondern die Meldungen die jetzt darüber kursieren:

1.) Angeblich hat die amerikanischen Führungsriege im Weissen Haus das Massaker auf Osama bin Laden live via Satellit mitverfolgt. Am Sonntag kurz vor Mitternacht ging es los und um kurz vor zwei Uhr war der Spuk vorbei.
Aha, zwei Stunden verfolgten also der amerikanische Präsident mit Gefolgsleuten mitten in der Nacht wie die Navy SEALS in die Residenz Osamas eindrangen und sich ein Feuergefecht lieferten. Dabei sahen sie auch, dass Osama bin Laden sich unbewaffnet hinter seiner Frau versteckte. 

2.) Jetzt der grösste Witz: Die tödliche Jagd auf Osama Bin Laden ist nach Ansicht des peruanischen Präsidenten Alan García dem erst am Sonntag selig gesprochenen Papst Johannes Paul II. zu verdanken. Der Seliggesprochene habe die Welt damit von “dieser Inkarnation des Teufels, diesem Dämon des Hasses und des Verbrechens” befreit.
Äh, wie bitte ?! Und wir haben Angst vor einer Islamisierung der Welt ? 
3.) Bis jetzt gibt es immer noch keine eindeutigen Beweise, dass Osama bin Laden tot ist, oder tot war, oder weder noch. Die Taliban glauben es grundsätzlich nicht. Und die USA haben Bedenken, die ach so grausamen Fotos zu veröffentlichen. Die DNA-Auswertung ist auch noch nicht fertig.
Aber alles kein Problem, sie können ja das zweistündige Video in der nächtsen Johannes B. Kerner Show veröffentlichen. Die Umfragewerte für Barack Obama sind jetzt schon nach dem Attentat deutlich gestiegen. Nach der Veröffentlichung wird er bestimmt wiedergewählt.

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Osama bin Laden exekutiert

Montag, Mai 2nd, 2011

Rache ist ein Gericht, welches kalt serviert werden muss, sonst schmeckt es nicht. Ja, ihren Vergeltungsschlag haben die Amerikaner am Sonntag bekommen. Osama bin Laden ist tot. Oder sollte man besser sagen, Hinrichtung ?!

“Das ist der schönste Tag in der US-Geschichte”, zitierte CNN die Aussage eines Bürgers.

Noch vor dem Einschlag des zweiten Flugzeuges in den zweiten Tower, am 11. September 2001, wussten es alle: Bin Laden war es! Und seit dem geistert es durch alle Medien und Köpfe der Welt: Bin Laden, al-Qaida, Islam, Terrorismus. Bis heute gibt es keinen einzigen gerichtstauglichen Beweis für die offizielle US-Version der Geschichte.
Der letzte Beweis wurde gestern vernichtet.

Osamas Versteck soll in Abbottabad, ca. 50 km nörlich von Islamabad, gewesen sein. Es lag 250 Meter von der nächsten Polizeistation entfernt. In direkter Nachbarschaft stehen Nobelvillen und ganz in der Nähe befindet sich Pakistans beste Militärakademie.

Am 29. April um acht Uhr morgens soll Barak Obama grünes Licht für die Operation gegeben haben. Laut CNN soll es eine “Kill Mission” gewesen sein, eine Gefangennahme kam nicht in Frage. Das Feuergefecht dauert etwas mehr als 40 Minuten. Auf der FBI-Website wird Bin Laden, auf den 25 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt waren, schon am Montag als “verstorben” geführt.

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Golf von Mexiko – 1 Jahr danach / Die Katastrophe geht weiter

Mittwoch, April 27th, 2011

Die aktuellste Meldung, ein Jahr nach der grössten Ölkatastrophe im Golf von Mexiko lautet, dass BP Transocean, den Plattformbetreiber, auf 27,4 Milliarden Euro verklagen will (5). Und davor erhielten wir im Dezember letzten Jahres die Information, dass die USA BP auf Schadensersatz verklagt haben (3).
20 Milliarden Dollar hat BP in einen Hilfsfond zurückgelegt, wovon bisher knapp 4 Milliarden ausgezahlt wurden u.a. durch sogenannte Einmalzahlungen von 5.000 Dollar pro Privathaushalt und 25.000 Dollar pro Firma, wenn diese auf weitere Klagen verzichten (2).

Doch wie sieht es wirklich aus ? Darüber findet man fast nichts in der Weltpresse. Wen interessiert es schon, wer da wen verklagt ? – Letztendlich werden die Verantwortlichen mit gegenseitigen Schuldzuweisungen ihren Kopf aus der Schlinge ziehen. Und genauso sieht das aus:

Rund 800 Millionen Liter Öl sind ausgelaufen und 7 Millionen Liter toxische Dispergiermittel wurden eingesetzt. Durch die Katastrophe starben 6.000 Meeresschildkröten, 26.000 Seesäugetiere, einschließlich Delfine und Schweinswale. Weitere 82.000 Seevögel verendeten qualvoll. Doch das Sterben geht weiter, denn das Öl, als auch die Unmengen von Dispergiermittel sind ja nicht weg, sondern werden nach wie vor an die Küsten gespült und finden sich nach wie vor in den Sümpfen und an den Stränden, wo sie weiterhin als Zeitbombe ticken. Das gesamte Ökosystem ist auf Jahrzehnte hinüber (9).
Am schlimmsten ist das von BP versprühte Dispergiermittel, welches viermal toxischer ist als das Öl selbst und in England und Europa seit Jahren verboten ist. Nach Ansicht des Chemikers Bob Naman, stellen die Chemikalien in Verbindung mit Rohöl eine noch giftigere Substanz her (4). Nun, was macht man, wenn man Millionen von Liter davon auf Lager hat, es aber nicht mehr verkaufen kann ? – Yes, we can!

Guantanamo – Schande des Westens

Montag, April 25th, 2011

In Guantanamo saßen jahrelang Unschuldige ein. Diese Meldung ist jetzt nicht wirklich neu und seit Jahren bekannt. Skandalös dagegen ist, dass George W. Bush immer noch nicht vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag muss. Verarscht kommt man sich auch von Barak Obama vor, der letztendlich mit der Lüge, die Schliessung der Folterkammern auf Guantánamo Bay, als eines seiner Wahlkampfversp(b)rechen entlarvte.

Laut Wikileaks galten von den 779 Inhaftierten nur 220 als extremistisch. Wobei man diese Zahl wohl auch in Frage stellen sollte. Tatsache ist, dass fast 800 unschuldige Menschen einfach verschleppt, entführt, gefoltert und ihrer Menschenwürde beraubt wurden. Und das von einem Land, das sich als Weltpolizist aufspielt und die Achtung der Menschenrechte in Libyen mit Waffengewalt einfordert.
Ein Land welches sich Demokratie und Pressefreiheit auf die Fahnen geschrieben hat und im selben Atemzug aus dem Soldaten Bradley Manning einen Dissidenten macht und gleichwohl genauso behandelt, wie wir es von China, Russland und Nordkorea gewohnt sind.

Aber das ist längst nicht die Krönung. Den Gipfel der Impertinenz zelebrieren tagtäglich die NATO-Vasallen, in dem sie nicht nur wegschauen und mitmachen, sondern obendrein das Volk auch noch für dumm verkaufen, indem sie ihre Kriegsverbrechen als heroische Einsätze für Menschenrechte glorifizieren, aber in Wirklichkeit nur die Kreuzzüge des Mittelalters fortsetzen, um die Assimilation anderer Kulturen voranzutreiben und mit den eigenen verlogenen Werten vergiften.

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Goldstone / Ein Richter wird gerichtet

Donnerstag, April 14th, 2011

Als Richter Richard Goldstone seinen Bericht über die Kriegsverbrechen im Gazakrieg vorlegte, war er selbst nicht ganz ohne Tadel. Als Richter in Südafrika hatte er mehrere Todesurteile gegen Schwarze ausgesprochen. Natürlich war das ein gefundenes Fressen für Israel:

»Solche Personen dürfen demokratischen Staaten keine Lehren erteilen«, kommentierte der Knesset-Vorsitzende Reuven Rivlin.

Laut Spiegel begann für den Nestbeschmutzer damit der Spiessrutenlauf:

Die Zeitung “Yedioth Ahronoth” berichtete unter Berufung auf Vertraute des Juristen, Goldstone und seine Frau seien “durch die Hölle gegangen”, seit der Südafrikaner 2009 seinen Bericht für die Uno über den Krieg angefertigt hatte. Er habe einen nahezu einhelligen Boykott der jüdischen Gemeinde erlebt und sehr darunter gelitten.

Ob das Grund genug war seinen Bericht am 01. April 2011 in einigen Teilen zu revidieren, mag Spekulation sein, aber auf jeden Fall hat Israel erreicht was es wollte. Die Anschuldigungen über die Kriegsverbrechen wurden in den meisten Weltpresseblättern bezweifelt und der Buhmann ist mal wieder die Hamas.

Netanjahu forderte, der umstrittene Uno-Bericht müsse “in den Mülleimer der Geschichte” geworfen werden. Er rief die Uno dazu auf, den Report umgehend zu annullieren.

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Krieg der Schweine

Mittwoch, April 13th, 2011

Krieg an sich ist ja schon grausam genug. Und damit das Töten auch perfekt funktioniert, werden regelmässige Übungen abgehalten. Auf der ganzen Welt ist das so, und alles, um den Frieden zu sichern. Aber ganz perfide wird es dann, wenn Tiere in die menschlichen Schlachten mit einbezogen werden.

So passiert es derzeit auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr. Dort fügt das US-Militär Tieren, vornehmlich Schweinen, absichtlich Verletzungen zu, um in Sanitätskursen die Versorgung von Kriegsverletzungen üben zu können.

Leo Tolstoi soll mal gesagt haben:“ Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

Nun, wem dieser Ausspruch zu theatralisch erscheint, dem empfehle ich einfach mal sich nur 20 Minuten Zeit zu nehmen und nachfolgendes Video anzuschauen:




Man kann das Wichtigste hier auch nochmal nachlesen.

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Die “Staats-Matrix” von Stefan Molyneux

Montag, April 11th, 2011

Manchmal hat man Glück und findet eine von diesen seltenen Perlen im Internet. Diese Perle erreichte mit via eMail. Vielen Dank…


…Die “Staats-Matrix” (engl. “Statism is dead – The Matrix) ist der zweite Teil aus einer Trilogie namens “Die Staatlichkeit ist tot” (engl. “statism is dead”) und zeichnet die wahre Idee hinter unserer Zivilisation auf. Schonungslos erfährt der Zuhörer, welche Funktion er im Schauspiel der westlichen Zivilisation hat, wie das Drehbuch bisher aussah und was die Idee des Drehbuchs ist. Mit ein wenig Vorstellungskraft lässt sich das zukünftige Drehbuch vorausahnen und der vermeintlich hilflose Bürger kann erkennen, dass er durch Selbstverantwortung das Schauspiel zum Besseren verlassen kann….

Stefan Molyneux war Software-Entwickler und Mitgründer einer Softwarefirma. Daneben studierte er Literatur, Geschichte, Wirtschaft und Philosophie. Seine philosophischen Schwerpunkte bestehen aus den Analysen der Werke von Immanuel Kant, G.W.F. Hegel, Thomas Hobbes und John Locke. Diese Philosophen, Staats- und Rechtstheoretiker waren die Vordenker unserer jetzigen Gesellschaft. Versteht man das Gedankengut dieser Wegbereiter für unsere (westliche) Gesellschaft, dann scheinen sich unverständliche Widersprüche und Ungerechtigkeiten unserer Zivilisation in logischen Zusammenhängen aufzulösen…

(Quelle: WAC Switzerland)

 

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Verstrahlte Welt Teil 2

Donnerstag, April 7th, 2011

Als Lise Meitner, Otto Hahn und Fritz Strassmann 1938 zum ersten Mal Uranatome spalteten und damit ungeheure Energiemengen freisetzten, malten sie sich bestimmt nicht aus, dass ihre Entdeckung für militärische Zwecke genutzt werden würde.




Schon 1942 bauten die Amerikaner in Los Alamos in New Mexico die geheimste Atomanlage der Welt und riefen das Manhattan-Projekt ins Leben. Ziel war der Bau einer Atombombe unter der Leitung von General Leslie R. Groves und dem Physiker Robert Oppenheimer. Von den radioaktiven Strahlungen war während der anfänglichen Entwicklungsphase fast nichts bekannt.

 

Am 16.Juli 1945 war es soweit und der erste Atombombentest mit der Bombe Trinity startete in der Wüste von New Mexico. Die Explosion auf einem Turm begünstigte den radioaktiven Fallout. Es gab keine Warnungen für Anwohner, keine Informationen über Schutzmöglichkeiten, keine Evakuierungen. Anwohner im Umkreis von rund 20 Kilometern benutzten Regenwasser als Trinkwasser.

Weitere Bomben folgten am  6.August 1945, um 8:15 Uhr, auf die 7. grösste Stadt Japans, Hiroshima, mit der Uranbombe Little Boy. 70% der Stadt wurden durch den 4000°C heissen Hitzeblitz zerstört. Und am 09. August 1945 verfehlte die Plutoniumbombe Fat Man das Ziel Nagasaki um 3 Kilometer, deshalb gab es nur 50.000 Tote. Aber auch das damalige Hitlerdeutschland hatte Glück, denn ursprünglich waren die Atombomben für uns gedacht, doch die Invasion der Alliierten kam früher als die Bomben fertig waren.

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Kurz und bündig 14

Mittwoch, März 30th, 2011

In Japan ist der Supergau wohl nicht mehr abzuwenden. Tepco räumt nun mittlerweile ein, dass es teilweise Kernschmelzen gegeben hat. Teilweise ? Wenn der Kern schmilzt, ist das von Menschen wohl nicht mehr zu stoppen! Jetzt wurde sogar Plutonium im Boden um die AKW gefunden und die Strahlenbelastungen steigen stündlich. Damit die radioaktiven Partikel nicht in alle Windrichtungen verstreut werden, will man die Trümmer der Anlagen mit Kunstharz besprühen. Die Regierung sollte die Bevölkerung nicht weiter belügen und grossräumig auf 50-100 km alles evakuieren. Ich finde sowieso, dass man alle Arbeiter aus den Kraftwerken in Fukushima abziehen sollte und die wahren Verantwortlichen sollten diese tödlichen Drecksarbeiten erledigen. Aber der Präsident des Atomkonzerns Tepco, Masataka Shimizu, hat für sich schon mal vorgesorgt und liegt wegen Bluthochdruck im Krankenhaus.

Im Lügen und Vertuschen ist auch unsere Bundesregierung ganz gross. Brüderle gestand dann bei einer BDI-Sitzung ein, die Kehrtwende deutscher Atompolitik sei nur vorübergehend, bis die Wahlen  vorbei sind. Für diese Aussage trat dann der protokollierende Geschäftsführer des deutschen Industrieverbandes (BDI), Werner Schnappauf, zurück. Äh-, wer hat das jetzt nochmal gesagt und sollte eigentlich seinen Hut nehmen…?

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Joschkas Kriegshetze in der Sueddeutschen

Mittwoch, März 23rd, 2011

Joschka Fischer, einst Parteivorsitzender der Grünen, einst Revolutionär mit Visionen offenbarte sich in der Sueddeutschen:

Zieht man das Verhalten der Bundesrepublik in der Frage Libyen zusammen mit ihrem Jammern, Zaudern und Zoegern bei der Frage, welche Konsequenzen Europa aus der Finanzkrise ziehen sollte, dann muss man sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft unseres Kontinents und des transatlantischen Bündnisses machen.

Kaum zu glauben, dass Joschka Fischer einmal einer grünen Friedenspartei angehörte, deren vorrangiges Ziel der Frieden ohne Waffen war. Und nun sollen als Konsequenz aus der Finanzkrise, für die Europa mit seiner Gier allein verantwortlich ist, nichteuropäische Staaten bluten ? Seit der deutschen Zustimmung zum Kosovokrieg, ohne UN-Mandat, haben die Grünen nicht nur ihre eigenen Ideale ad absurdum geführt, sondern auch einen Grossteil ihrer Wähler verraten.

Danach folgten der Irak- und der Afghanistankrieg, deren grausame Folgen bis heute andauern. Zwar ist Deutschland nicht in den Irak einmarschiert, aber selbstredend, dass wir im „Hintergrund“ diesen Krieg unterstützt haben.

Ich bin mit Sicherheit kein Freund von Guido Westerwelle, aber seine Entscheidung gegen den Libyenkrieg war richtig. Und das erforderte auch Mut, sich gegen die eigenen Bündnispartner zu stellen. Doch bei Joschka hörte sich das anders an:

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Ist Japan noch zu retten ?

Mittwoch, März 16th, 2011

In den letzten Tagen haben die Medien sich überschlagen mit Hiobsbotschaften aus Japan. Bei all den Katastrophen zieht sich nun auch die Börse zurück. 550 Milliarden Euro wurden in den letzten Tagen vernichtet und ein Ende ist  nicht abzusehen.

Beim AKW Fukushima I sind die Blöcke 1,3 und 4 explodiert. In vier von sechs Blöcken gibt es keine ausreichende Kühlung mehr für die Brennstäbe und Kernschmelzen stehen bevor.

Fukushima II ist genauso schaurig, dort sind die Kühlsysteme in den Blöcken 1,2 und 4 ausgefallen.

Onagawa und Tokai sind trotz Schäden aber stabil.

Die Strahlenbelastungen in der Umgebung haben dramatisch zugenommen bis auf 400 Millisievert. Zum Vergleich, bei einer Ganzkörper-Computertomographie werden ca. 10 mSv aufgenommen.

In Deutschland geht die Angst auch um, aber mehr in der Bevölkerung, als bei unserer Regierung. Am Samstag offerierte Angie noch vollmundig, deutsche Kernkraftwerke sind sicher. Doch nun ist sie sich sicher, dass sie sich nicht sicher ist, ob das ausreicht, um die Landtagswahlen in Baden Württemberg zu gewinnen. Also stotterte sie auf allen Kanälen, sie sind zwar sicher, aber aufgrund der Pannen in Japan ist es sicherer, die Sicherheit zu überprüfen.

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Supergau Japan

Samstag, März 12th, 2011

Wir in Deutschland sind nicht betroffen, versuchte Guido Westerwelle im Fernsehen zu beschwichtigen.

Doch Herr Westerwelle, es macht mich sehr betroffen, was da in Japan passiert ist. Und mein tiefes Mitgefühl geht an die japanische Bevölkerung. Einer Erdbebenkatastrophe sind wir Menschen schutzlos ausgeliefert, aber ein atomarer Gau hätte vermieden werden können. 55 Atomkraftwerke besitzt die „kleine, erdbebengefährdete, japanische Insel“, davon stehen die Meisten in Küstennähe. Ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist.

Weltweit sind fast 500 AKW,s am Netz und gemessen an den Halbwertzeiten von atomaren Materialien, sind 2 Supergaus, tausende von Störfällen, wovon dutzende kurz vor dem Exodus standen, in knapp 60 Jahren zuviel. Wieviel Beweise und wieviel Leid muss noch passieren, bis die Menschheit erkennt, dass wir diese Zauberformel keineswegs beherrschen ?

Ich prognostiziere mal, nach all den Lügen seit dem gestrigen Erdbeben: Sobald der „erste Schreck“ vorüber ist, geht alles weiter wie bisher…

Update 08.06.2011

Fukushima – Verstrahlt ohne Ende

 

+ Reaktor nicht mehr zu kontrollieren +

+ Havarien in Atomkraftwerken Japans +

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Fracking in Herbern

Donnerstag, März 10th, 2011

Vor kurzem erreichte mich eine eMail aus Herbern. Herbern ? Vielleicht nicht jedem geläufig, es liegt noch im idyllischen Münsterland an der Grenze zum Ruhrgebiet. Eigentlich ein friedliches Dörfchen mit knapp 6000 Einwohnern, zwei Kirchen, drei Kneipen und einem Steinmetz. Doch nun ist Schluss mit friedlich, denn das Unternehmen Mingas-Power, eine Tochter des Energiekonzerns Evonik, hat Herbern für sich entdeckt. Mingas-Power hat sich auf unkonventionelle Erdgasförderung spezialisiert und davon gibt es in Herbern anscheinend genug und das soll nun „gefrackt“ werden.

Ja, gehört hatte ich schon davon, das machen die doch in Amerika ? Doch die Dinge sind mal wieder viel dramatischer als sie sich unsereins ausmalen könnte und die Amerikaner dürfen mittlerweile die dreckige Suppe austrinken, die ihnen die Energiekonzerne eingebrockt haben.

Gut, fangen wir mal an: Was ist Fracking ?
Genau heisst es Hydraulic Fracturing und bezeichnet einen Vorgang um in Gestein gebundenes Erdgas zu fördern. Dazu wird eine Mischung aus Wasser, Sand (Quarze) und Frac Fluide (Chemie) mit sehr hohem Druck in das Erdreich gepumpt und dadurch meterlange Risse in dem Gestein verursacht. Das darin gebundene Erdgas wird somit freigesetzt und an die Oberfläche gefördert. Das hört sich zunächst noch nicht so dramatisch an, aber zum einen werden die Bohrungen und die damit einhergehenden Sprengungen verschwiegen und zum anderen sind diese Frac Fluide natürlich auch nicht ganz ungefährlich. 😉

Es ist klar, dass die Energiekonzerne kein Interesse daran haben alles offen zu legen und so begnügt man sich mit der Erklärung: Wasser und Sand werden unter hohem Druck in die Erde gepumpt. Nun, wie hoch muss der Druck genau sein um Risse im Gestein in tausenden Metern Tiefe zu erzeugen ? Man muss keine Physik studiert haben, um zu erkennen, dass ist einfach unmöglich! – Natürlich werden dafür vorher mehrere, unterirdische Sprengungen benötigt, sogenannte Perforatoren. Und da gibt es unterschiedliche Techniken:

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E10 / Ekel hoch zehn

Sonntag, März 6th, 2011

Das liebste Kind des Deutschen ist natürlich sein Auto. Kinder kommen da erst viel später. Seit Wochen kocht die deutsche Volkswagenseele, denn das neue Benzin E10, was Anfang des Jahres eingeführt wurde, kann Motoren zerstören. Mal abgesehen davon, dass E10 für gut 10% der Autos schädlich sein kann, stellt sich doch eher die Frage, wer hat sich so einen Blödsinn ausgedacht ?

Die EU war es natürlich mit der Richtlinie 2009/30/EG. Sie  fordert von allen Mitgliedstaaten bis 2020, dass sich die Lebenszyklustreibhausgasemissionen bei Kraftstoffen um bis zu 10 % verringern sollten. Deutschland wählte den Weg, Ottokraftstoff mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) auf den Markt zu bringen.

Tatsache ist, das dieser angebliche „Biosprit“ viel schädlicher für die Umwelt ist, als uns EU und Bundesregierung glauben machen wollen. Da ist zunächst einmal wieder die CO2-Lüge. Angeblich werden durch E10 Treibhausgase reduziert. Die Wahrheit ist, dass allein durch die Herstellung viel mehr CO2 produziert wird. Zum einen durch Monokulturen und Rodung weiterer Wälder. Und zum anderen durch die Weiterverarbeitung bis hin zum Transport.

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Vermittelte Israel Söldner für Libyen ?

Donnerstag, März 3rd, 2011

Nun, in einigen Artikeln(9,10) hatte ich ja schon meine Zweifel über die Nordafrikaproteste zum Ausdruck gebracht. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass ein halbes Dutzend autokratischer Staaten, die zudem noch mit Militärgewalt über Jahrzehnte hinweg geschützt und vom Westen, insbesondere den USA, finanziell als auch militärisch unterstützt wurden, über Nacht vom eigenen Volk gestürzt werden. Verwunderlich dabei ist die grosse Solidarität in der Bevölkerung und auch noch in verschiedenen Staaten über hunderte Kilometer hinweg.

Möglicherweise scheint sich der Verdacht zu erhärten, dass die Revolutionen gezielt inszeniert wurden. Vor einigen Tagen schon konnte man im britischen Telegraph u.a. darüber lesen(3), dass Gaddafi ausländische Söldnertrupps engagierte und gegen das libysche Volk einsetzt. Die USA setzten vergangen Samstag vor dem UN-Sicherheitsrat durch, dass ausländische Söldner nicht wegen Kriegsverbrechen belangt werden dürfen.

Aber es kommt noch schlimmer. Laut eines Journalisten vom Israeli Daily Yediot Ahronot(4) soll die israelische Security-Gesellschaft Global C.S.T.  Söldner aus Afrika an Libyen vermittelt haben. In einer Sitzung am 18. Februar entschieden sich der Premierminister Netanyahu, Verteidigungsminister Barak und Außenminister Lieberman dafür , afrikanische Söldner zu rekrutieren. Sie beauftragten damit General Yisarel Zef, den Direktor des Sicherheitsunternehmens Global CST, der in vielen afrikanischen Ländern aktiv ist. Zef traf sich deshalb auch mit Abdullah Assinousi, einer der Führer von Libyens Geheimdienst.

Am 23. und 24. Februar errichteten französische, britische und amerikanische Spezialeinheiten in Benghazi und Tobruk, den zwei ölreichsten Städten, und im Osten von Libyen mehrere Basen ein(6). Zudem werden auch drei indische Marineschlachtschiffe erwartet. Und am 26. Februar beschloss der UN-Sicherheitsrat, ausländische Söldner nicht zu verfolgen, obwohl die Gewalt in Libyen bereits eskalierte.

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Kurz und bündig 13

Dienstag, März 1st, 2011

Was haben der Jemen und Libyen gemeinsam ? Nun, sie machen die USA und Israel für die Revolutionen in Nordafrika verantwortlich. Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh sagte: „Es gibt eine Operationszentrale in Tel Aviv mit dem Ziel, die arabische Welt zu destabilisieren. Diese werde vom Weißen Haus geleitet. Und Saif al-Islam, der Sohn Gaddafis, behauptet:“ Medien verdrehen Fakten bei Libyen-Berichterstattung.“ Das ist jetzt nicht wirklich neu, oder hat irgendjemand wirklich geglaubt, dass ein halbes Dutzend diktatorischer Militärregime in wenigen Wochen vom Volk gestürzt werden/wurden ?

Apropos Diktaturen, in Bayern werden am Franz-Josef-Strauss Flughafen Laptops von Fluggästen kurzfristig mit Spionagesoftware ausgestattet. Unglaublich ? 60.000 Fotos können nicht lügen.

Bleiben wir noch ein bisschen bei Diktaturen. 3D-Filme werden ja immer beliebter, doch wer hätte gedacht, dass die Nazis sie erfunden haben ? Ufos, 3D-Technik, – bin mal gespannt was die Amis noch so alles geklaut haben…

Wer jetzt glaubt, nach Hitler hätte es keine Nazis mehr gegeben; – Irrtum – die wurden allen beim BND weiter beschäftigt. BND-Präsident Ernst Uhrlau hat es so definiert: “Wir öffnen ein Fass, von dem wir nicht wissen, was drin ist.” Nun, das glaube ich nicht wirklich ! Übrigens, nach dem Mauerfall kamen dann auch noch 17.000 ehemalige Stasispitzel dazu. Da fühlt man sich doch gleich viel sicherer…

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Israelisch-ägyptischer Friedensvertrag

Montag, Februar 28th, 2011

Patrick Seale gehört zu den wenigen kritischen Journalisten der Israel als den Verursacher der politischen und militärischen Spannungen im Nahen Osten sieht. Von dem britischen Schriftsteller kann man nun eine Übersetzung über „Die Zukunft des (de-) stabilisierenden israelisch-ägyptischen Friedensvertrages“ auf „Mein Politblog“ finden. Darin erläutert er sehr erfrischend und fernab von der weitverbreiteten  Meinung, dass die Araber, insbesondere die Palästinenser die eigentlichen Kriegshetzer sind, weshalb Israel im Umsturz Ägyptens den Friedensvertrag gefährdet sieht. Hier mal ein kurzer Ausschnitt:

…Westliche Kommentatoren beschreiben routinemäßig den Vertrag als „eine Säule der regionalen Stabilität“, „einen Grundpfeiler nahöstlicher Diplomatie“, „ein Kernstück amerikanischer Diplomatie“ in der arabischen und muslimischen Welt. So haben ihn sicher Israel und seine amerikanischen Freunde auch gesehen.

Aber für die meisten Araber war er eine Katastrophe. Weit davon entfernt Stabilität zu geben, lieferte er sie dem mächtigen Israel aus. Weit davon entfernt Frieden zu brin- gen, sorgte der Vertrag für die Abwesenheit von Frieden, da ein dominantes Israel kei- ne Notwendigkeit sah, mit Syrien oder den Palästinensern Kompromisse zu schließen.

Vielmehr eröffnete der Vertrag den Weg für israelische Invasionen, Besatzungen und Massaker im Libanon und in den palästinensischen Gebieten, für Luftschläge gegen irakische und syrische Nuklearanlagen, für unverhohlene Drohungen gegen Iran, für 44 Jahre anhaltende Besatzung der Westbank, für die grausame Blockade des Gazastreifens und für die Fortsetzung einer Groß-Israel-Agenda durch fanatische jüdische Siedler und Nationalreligiöse…

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NATO tötet 40 Kinder in Afghanistan

Montag, Februar 28th, 2011

Bei einem Nato-Luftangriff am 17. Februar in der afghanischen Provinz Kunar wurden 65 Zivilisten getötet, darunter 40 Kinder unter 13 Jahren.

Die NATO erklärte ursprünglich, bei dem Angriff wurden nur Aufständische getötet.

Das erklärt vielleicht auch die Nebelkerzen um unseren Verteidigungsminister zu Guttenberg. Natürlich sollte er wegen der Plagiatsvorwürfe zurücktreten, aber eigentlich, weil er einer weiteren  Fortsetzung des Krieges zugestimmt hat. Da fragt man sich schon, was unterscheidet einen Selbstmordattentäter von einem NATO-Söldner und wann schaltet sich der oberste Gerichtshof in Den Haag ein, um all den Generälen und Kriegsministern wegen Völkermord den Prozess zu machen ?

(Quellen: Wikimedia)

Update 02.03.2011:

Am Dienstag sind schon wieder 9 Kinder bei einem Bombenangriff in Afghanistan von der NATO getötet worden.

“Diese Tragödie hätte nie passieren dürfen. Ich werde mich persönlich bei Präsident Hamid Karsai entschuldigen, nachdem er aus London zurückgekehrt ist”, heißt es in einer am Mittwoch in Kabul veröffentlichten Erklärung des Generals David Petraeus.

Ach ja ? Und wer entschuldigt sich bei den Eltern der Kinder ? Und mit einer Entschuldigung wird dann der Vorfall abgehakt ? Keine Trauer, kein öffentliches Begräbnis, keine Wiedergutmachung ?!

Weitere Infos:

Afghanistan: Zahlen, Fakten, Tote

Krieg in Afghanistan

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Gaddafis letzter Auftritt

Mittwoch, Februar 23rd, 2011

Oberst Muammar al-Gaddafi, viele haben ihn belächelt, alle haben ihn hofiert. Gerhard Schröder, Tony Blair, Condoleezza Rice, Wladimir Putin, Nicolas Sarkozy und der vielen mehr haben ihn empfangen oder besucht. Insbesondere amerikanische Firmen pflegten enge Geschäftsbeziehungen mit Libyen. Dow Chemical, Halliburton, Midrex Technologies, Motorola, Shell, United Gulf Construction, Valmont, Chevron, ConocoPhillips, Marathon Oil Corporation, Occidental Petroleum, um nur einige zu nennen.

2009 eröffnete Gaddafi sogar die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Frankreich schloss 2007 Wirtschaftsverträge im Wert von 10 Milliarden Euro mit ihm ab. Der BND war 2006 in die Ausbildungsaffäre verwickelt. Das BKA hat Gaddafi schon seit 1979 im Personenschutz unterstützt. Europäische Banken haben über die USA Milliardengeschäfte mit Libyen abgewickelt. Und seit Jahren werden illegale Einwanderer vor den EU-Toren nach Libyen abgeschoben. Soviel zu Menschenrechten, wenn sie uns selbst betreffen.


Doch nun ist Schluss mit lustig und Libyen macht mit beim nordafrikanischen Länderdomino. Selbst unsere Kanzlerin ist schockiert und ruft es hinaus in die Welt:

Muammar al-Gaddafis Rede sei “sehr, sehr erschreckend” gewesen, sagte Angela Merkel in Berlin. An das Regime in Tripolis richtete die Bundeskanzlerin den eindringlichen Appell, sofort und konsequent auf den Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten zu verzichten. Sonst werde Deutschland sich dafür einsetzen, dass die internationale Gemeinschaft alle Möglichkeiten nutze, um Druck auszuüben – inklusive Sanktionen.

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