Archive for the ‘Woanders’ Category

Deutschland verteidigt Bodenschätze am Hindukusch

Mittwoch, Juni 16th, 2010

„Die (wirtschaftliche) Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt“, so sprach einst Verteidigungsminister Peter Struck. Wie recht er doch damit hatte, insbesondere mit dieser deutschen Richtlinie:

„Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt im Rahmen einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.“,

sollte sich dann 8 Jahre später zeigen. Endlich macht sich der Krieg bezahlt, riesige Bodenschätze wurden in Afghanistan gefunden! Na dann steht einer Totalausbeutung ja nichts mehr im Wege. Aber wer glaubt, dass die Schätze erst jetzt zutage getreten sind, irrt gewaltig, denn die USA würden niemals nur aus humanitärer Hilfe ein Land besetzen.

Der Provinzpolitiker Haji Mohamed Ehsan aus Kandahar äußerte einen bei den Afghanen schon lange bestehenden Verdacht. Er sei immer überzeugt gewesen, “dass nicht Hilfe für Afghanistan, sondern das Eigeninteresse im Vordergrund des westlichen Engagements am Hindukusch gestanden haben”. Vor allem die USA hätten bereits frühzeitig nach ihrem Eingreifen in Afghanistan vor allem die Bodenschätze seines Landes im Blick gehabt.

Und nach der totalen Verwüstung des Landes und den unzähligen Massakern unserer Nato-Vasallen an der afghanischen Zivilbevölkerung, folgt nun der Umweltgau durch riesige Abbauhalden durch Nato-Bagger. Na, ob sich das die Taliban und Warlords einfach so gefallen lassen ? Aber wir suchen ja schon lange nach einer Legitimation für diesen Krieg

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Spelunken-Anal-ysen

Dienstag, Juni 15th, 2010

Goldman Sachs half Griechen beim Verschleiern der Schulden.

Eine Studie der renommierten Schweizer Business School IMD:

Überraschendes Ergebnis eines Schulden-Stress-Tests: Athen dürfte seine Verschuldung bereits 2013 auf 60 Prozent des BIP drücken, Deutschland braucht dafür bis 2028.

Eine Studie von Moody’s:

Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf “Ramschstatus” gesenkt und damit an den Finanzmärkten erneut Zweifel an einer schnellen Gesundung der Euro-Zone geschürt.

Eine Studie der EZB:

Die Europäische Zentralbank erklärte kurz darauf, sie werde griechische Staatsanleihen unabhängig von den Rating-Noten weiter als Sicherheiten für Kredite an Geschäftsbanken akzeptieren.


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Deutugal

Montag, Juni 14th, 2010

Was haben Deutschland und Portugal gemeinsam ? Die Schulden natürlich!
Die portugiesische Staatsverschuldung liegt bei 76,6% des BIP(Bruttoinlandsprodukt), die deutsche bei 72%.
Damit liegen beide Staaten über den Maastrichter Regeln von 60%.

Keine Gemeinsamkeit erzielen beide Staaten bei der Energiepolitik. Portugal erzielt seine Energien aus fast 36% erneuerbarem Strom. Deutschland dümpelt da mit 10,1% so vor sich hin, obwohl Angie den Umweltschutz zur Chefsache erklärte.
Bis zum Jahre 2020 will Portugal bis zu 82% seines Energiebedarfes aus erneuerbaren Energien gewinnen und somit 13 Milliarden Euro beim Import einsparen. Deutschland will die AKWs bis zum Jahre 2050 laufen lassen und somit das Milliardenloch für die Endlagerungen und die Umweltbelastungen weiter verschärfen.

Na, da schaun wa mal wer als nächstes ein EU-Rettungspaket benötigt. Denn Deutschland steckt nicht nur in einer Wirtschaftskrise, sondern auch in einer Politikerkrise. Nun, dass Angie keine Eier in der Hose hat, dafür kann sie nichts, aber wenn man im Alter keine Mutterinstinkte mehr aufbringt und seine Schützlinge vernachlässigt und alles nur noch schleifen lässt, dann sollte sie besser eine Amme einstellen und ihren Posten zur Verfügung stellen.

Weitere Infos:

Strom ohne Ende

Die Brennelementesteuer zahlt der Bürger

Greenpeace-Aktivisten stürmen Atomkraftwerk

Schwarz-Gelb bricht den Schuldenrekord

Portugal führt überraschend Krisensteuer ein

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US-Internet-Notstandsgesetze

Sonntag, Juni 13th, 2010

Nicht genug dass die USA fremde Länder militärisch besetzen, deren Rohstoffe ausplündern und Pseudodemokratien errichten. Jetzt will Uncle Sam auch das Internet kontrollieren.

Der unabhängige US-Senator Joe Lieberman aus dem Bundesstaat Connecticut hat einen knapp 200-seitigen Entwurf für ein digitales Notstandsgesetz vorgelegt. Der “Protecting Cyberspace as a National Asset Act of 2010” (PCNNA) würde dem US-Präsidenten weitreichende Verfügungsgewalt über das Internet einräumen.

Ja, genau der Lieberman. Er ist Vorsitzender des United States Senate Committee on Homeland Security and Governmental Affairs und hat im Februar dem Iran den Krieg erklärt.

Das Committee ist dafür zuständig, die Arbeit des Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security) zu überwachen, ebenso das Funktionieren der Exekutive an sich. Diese Heimatschutzverbände gab es früher in Österreich und bei uns in Deutschland auch. Sie wurden dann ab 1933 direkt der SA und der SS unterstellt.

Na, da fühle ich mich doch gleich viel sicherer, wenn so ein paar fundamentalistische Spinner aus Übersee einfach den Stecker ziehen können, wenn sie sich persönlich bedroht fühlen von ein paar virtuellen Bits and Bytes…

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Wir basteln uns ein Feindbild

Samstag, Juni 12th, 2010

Die Sanktionen gegen den Iran wurden am Mittwoch wieder mal verschärft, weil die ja soo viele Atomwaffen haben.
Genau wie damals im Irak, als Bush da einmarschierte und  soo viele chemische Kampfstoffe gefunden hat.

Nur diesmal geht den Russen der Arsch auf Grundeis und wollen dem Ahmadinejad keine S-300-Raketen mehr liefern.
Die glauben nämlich, dass es durch die erneuten Sanktionen zu einem Krieg kommt  zwischen Washington mit seinen Verbündeten und Teheran.

In diesem Fall komme es offenbar zu massiven Luftangriffen auf iranische Industrie- und Militäranlagen. Stünden russische S-300-Luftabwehrsysteme dem Iran zur Verfügung, bekomme Russland wahrscheinlich politische Schwierigkeiten mit seinen westlichen Partnern.

Die Russen haben sich auch mit dem Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs Cheonan befasst: Die Untersuchung des Wracks und der Torpedoreste ergaben keinerlei Hinweise für die Involvierung Nordkoreas.

Dr. Konstantin Asmolov, ein führender Experte des russischen Korea-Zentrums am Institut für den Fernen Osten, vermutet den Beschuss durch eigene oder befreundete Truppen.

Gut, man muss jetzt kein Freund sein von Ahmadinejad oder von Kim Jong-il. Aber ich bin auch kein Freund von gespaltener Zunge Obama oder Kriegshetzer Georg W. Bush, denn Georg haben wir nun mal die neuen Feindbilder und Terrorhysterien zu verdanken. Und was seine Foltermethoden betrifft, da übertrifft er seine Feinde noch bei weitem.

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Das war’s

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Wer immer noch an den Frieden im Nahen Osten glaubt, ist ein unverbesserlicher Optimist.
Das hat der Angriff auf die Gaza-Solidaritätsflotte erneut bewiesen. Aber es ist auch müssig Israel, oder die Hamas als Schuldige zu verurteilen.
Die Hamas sind nicht die palästinensische Bevölkerung und ultraorthodoxe Juden sind nicht die israelische Bevölkerung. Und Politiker sind ebenso wenig Volksvertreter, wie Kunsthonig etwas mit Kunst oder Honig zu tun hat. Aber eine handvoll korrupter Funktionäre, Politiker, Lobbyisten und Medienmogule reichen aus, um eine ganze Welt zu korrumpieren.

Im Jahre 2009 war die Menschheit in 365 Konflikte und Kriege verwickelt. Die amerikanischen Kriege lassen sich hier bestaunen. Historisch belegt sind 14.400 heldenhafte Kriege seit der Mensch in der Lage ist diese zu erfassen. Allerdings reichte die anwachsende Gerhirnmasse bis heute immer noch nicht aus, um zu erfassen, dass Kriege absolut sinnlos sind. Deshalb ist es auch sinnlos darüber zu lamentieren, weshalb wenige Menschen soviel Macht über viele Menschen ausüben, oder ob Israel oder Palästina Schuld am Krieg haben.

Der Mensch an sich ist eine kriegerische Spezies und deshalb konnte er sich so erfolgreich bis heute behaupten. Dumm ist nur, dass er sein bisschen mehr an Verstand, für HighTec-Waffen einsetzt und gleichzeitig einen räuberischen Krieg gegen seine Umwelt führt. Und genau das wird in den nächsten Jahren sein Untergang sein. Und somit wäre dann auch der Nah-Ost-Konflikt gelöst.

Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an der Verzweiflung…

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Schlimmer als erwartet

Freitag, Mai 28th, 2010

Philippe Cousteau Jr., ja genau, der Sohn von Jacques, hat sich den Schlammassel im Golf von Mexico mal von unten angesehen und war mehr als schockiert.

Der reinste Albtraum, aus Öl und Chemikalien bis in 1000 Meter Tiefe, der sich über hunderte von Kilometern weit erstrecken wird, bis in den Atlantik hinein. Ach ja, natürlich hat BP die Ölverseuchung verharmlost, nicht 800.000 Liter, sondern gut 4 Millionen Liter Ölpampe pro Tag sind ins Meer geflossen.

Und Greenpeace hat noch so nebenbei festgestellt, dass dieser Supergau jederzeit auch in der Nordsee passieren könnte. Aber die Profite sind einfach zu gross, als das sich da in Zukunft etwas ändern würde. Wahrscheinlich muss das ökologische Gleichgewicht erst wirklich einmal kippen, bevor wir aufwachen. Aber dann wird es wohl schon zu spät sein…

Update:

Hier ein Deja vu aus dem Jahre 1979, worauf Fefe in seinem Blog aufmerksam machte. Wie gesagt, die Profite sind einfach zu verlockend…

Update 11.06.2010:

Im Golf von Mexiko fließt offenbar noch mehr Öl als bisher gedacht
(Nur 6 Millionen Liter täglich…)

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Amnesty / Auch Deutschland verletzt Menschenrechte

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Amnesty International kritisiert 159 Staaten wegen Menschenrechtsverletzungen, darunter auch Deutschland und die USA. In 111 Ländern wird immer noch gefoltert.

Die USA halten 700 Afghanen ohne Anklage auf dem US-Stützpunkt Bagram fest und auch in Guantanamo sitzen noch 50 Gefangene. 2009 wurden 2300 Zivilisten im Afghanischen Krieg getötet.

Aber auch Deutschland steht in der Kritik, wegen der Menschenrechtsverstösse im Norden Afghanistans und der deutschen Abschiebepraxis in Folterstaaten.

Tja, man sollte schon selber die Menschenrechte beachten, anstatt sie nur von anderen einzufordern, ansonsten wirken die Friedenskriege nicht wirklich glaubwürdig…

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Vive la France

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Ach ja, was wäre es doch schön, wenn mal so ein Ruck auch durch Deutschland gehen würde. Zehntausende Franzosen haben solidarisch die Arbeit niedergelegt und gegen die Rentenreform demonstriert. Der Haushaltsminister François Baroin will nämlich das Rentenalter von derzeit 60 auf 63 Jahre hochschrauben.

Und bei uns locken selbst 67 Jahre keinen Rollischieber vor die Tür.

Bonne nuit Allemagne…

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Schweizer Festplatten sind begehrt

Mittwoch, Mai 26th, 2010

Die staatliche Allmacht bekommen nun auch Schweizer Bürger zu spüren.
Ganz wie bei uns, will das Bundesamt für Justiz einen Trojaner auf Schweizer Festplatten einschleusen, um die Bürger zu bespitzeln.

Und so wird sie allmählich zu Grabe getragen, – die Demokratie in Europa…

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USA und Deutschland rüsten am Persischen Golf auf

Samstag, Mai 22nd, 2010

War eh nur eine Frage der Zeit, wann weiter aufgerüstet wird, nachdem im März die USA ihren Militärstützpunkt Diego Garcia mit hunderten schweren Bomben aufrüsteten.

Der Flugzeugträger “USS Harry S. Truman” mit 6000 Soldaten und die deutsche Fregatte “Hessen”  beziehen zur Zeit Stellung am Persischen Golf. Somit wurde die Kampfkraft auf 5 Flugzeugträger erhöht.

Na, da scheint uns ja ganz schön der Arsch auf Grundeis zu gehen, nachdem neue Sanktionen gegen den Iran verhängt werden sollen, obwohl dieser in der Uranfrage klein beigegeben hat. Da muss man sich schon langsam Fragen, in welchen Ländern sitzen die wahren Ajatollahs… ?

Update:

Merkel bricht mit Wirtschaftsdelegation in Golfregion auf

Oppositionsführer warnt vor Folgen neuer Sanktionen

USA erlaubt russische Waffenlieferungen in den Iran

(Keine weiteren Fragen…)



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Schwarzes Gold

Mittwoch, Mai 19th, 2010

Ohne Öl sähe unsere Welt ganz anders aus, denn nicht nur Kraftstoffe werden aus Öl gewonnen, sondern auch so genannte petrochemische Produkte wie Plastik, Waschmittel, Kosmetika, Farben, Arzneimittel, Klebstoffe, Lösungsmittel u.v.a. wären ohne Öl undenkbar.

Und dennoch ist dieses schwarze Gold ein Fluch der Menschheit. Täglich werden weltweit ca. 84 Millionen Barrel (13.356.000.000 Liter, 1 Barrel < 160 Liter) Öl verbraucht. Etwa 100.000 Tonnen gelangen jährlich bei Tankerunfällen mit teilweise katastrophalen Folgen für die Umwelt ins Meer. Allein 6.200.000 Tonnen Öl sind nur durch die grössten Unfälle der letzten 40 Jahre in Meere und Böden versickert. Ausserdem entstehen bei der Erdöl- und Erdgasförderung jährlich Millionen Tonnen radioaktiver Abfall, und niemand weiss , ausser die Konzerne, ob und wie das Zeug entsorgt wird. Also gar nicht, denn radioaktiven Abfall kann man nicht entsorgen.

Ein weiterer Umweltgau findet in Kanada in der Provinz Alberta statt. Auf einer Fläche doppelt so gross so Bayern (1x 70.000 qkm) wird Ölsand abgebaut. Aus 2 Tonnen Sand werden1 Barrel Öl gewonnen und ca. 5 Barrel Wasser verbraucht. Da täglich über 1,3 Millionen Barrel Öl gefördert werden, führt der 1200 km lange Fluss Athabasca fast kein Wasser mehr. Täglich 250 Millionen Liter Giftmüll entstehen bei der Herstellung von Öl aus Ölsand, die in den grössten künstlichen Stausee der Welt geleitet werden. Fast unnötig zu erwähnen, dass das Auffangbecken leckt und die giftige Brühe ungehindert in die Umwelt entweicht.

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9. Mai in Moskau

Montag, Mai 10th, 2010

Am 9.Mai ist nicht nur Muttertag oder die Landtagswahlen in NRW. Russland feiert auch den 65. Jahrestag. Der Sieg über Deutschland wurde erneut mit pompösen, militärischen Paraden abgehalten. Auch Mütterchen Merkel (Video>00:48)war anwesend, neben Väterchen Wladimir Putin. Beide dürften wohl wehmütig den alten Zeiten nachgetrauert haben, als die eine Diktatur von der anderen abgelöst wurde und der Osten in eine geschlossene Anstalt überging.


Sollte Dein Browser das Video nicht zeigen, dann klick hier.

Wie herzzerreissend solche Paraden sein können , zeigen auch die Besuche vom israelischen Präsident Schimon Peres, des tschechischen Staatschefs Vaclav Klaus, sowie des polnischen Interimspräsidenten Bronislaw Komorowski und des chinesischen Staats- und Parteichefs Hu Jintao. Auch zahlreiche Präsidenten der autoritär regierten früheren Sowjetrepubliken folgten Medwedews Einladung nach Moskau.

Ist das purer Zynismus oder wirkliche Dummheit, dass 10.000 Soldaten, Kriegsveteranen und Staatsoberhäupter sich gegenseitig feiern, um auf die Schrecken und Gräueltaten von Militär und Soldaten aufmerksam zu machen ? Denn komischer Weise sind es immer die so genannten Opfer, die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben und noch schlimmere Kriegsverbrechen begehen, wie die obige VIP-Gästeliste eindrucksvoll beweist.

Und es sind gerade diese Militärparaden die Kriege verharmlosen, bagatellisieren und dadurch erneut eine Legitimation erfahren die der Bevölkerung vorgaukeln sollen, sie dienen zum eigenen Schutz, zur Verteidigung und dem Frieden.

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Simulierte Flugangst

Dienstag, April 20th, 2010

Seit Tagen blauer Himmel, ohne Kondensstreifen und Chemtrails. Da lob ich mir doch mal die Panikmache unserer politischen Weicheier.

Angie fährt lieber mit dem Bus von Italien nach Berlin und selbst unser Verteidigungsminister von und zu Guttenberg hatte die Hosen gestrichen voll und fuhr mit dem Minibus von Istanbul nach Budapest. Ganz anders der russische Präsident Dmitri Medwedew, der flog nämlich zum Staatsbegräbnis nach Polen, trotz Vulkanasche. Nun wissen wir endlich, warum Deutschland den Krieg verloren hat und auch den in Afghanistan verlieren wird. 😉

Die Fluggesellschaften waren da pfiffiger, anstatt sich auf eine englische Computersimulation des VAAC zu verlassen, flogen sie lieber selber Testflüge bis 13.000 Meter. Und ? Nix natürlich ! Die Maschinen kamen ohne Kratzer und staubfrei zurück. Auch beim Natomanöver in Nord- und Ostsee wurde geflogen.

Gut, die Wolke über Island sieht schon sehr bedrohlich aus und ist der Horror für Mensch und Tier, aber was um Himmels Willen hat unsere Schlaffhandschüttelfunktionäre dazu veranlasst den gesamten europäischen Flugverkehr aufgrund einer Computersimulation lahm zu legen ? Da hättet ihr ja besser eure Kinder fragen können, die kennen sich nämlich mit Computerspielen aus und hätten euch bestätigen können, dass das alles nicht echt ist.

Einfach nur ätzend !

Freitag, April 16th, 2010

Und wieder sind deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen.
Aber das ist nicht das schlimmste, denn wer in den Boxring steigt, muss mit einer blutigen Nase rechnen, oder sogar mit einem k.o.
Und auch die üblichen Phrasen unserer Bundeskanzlerin, entlocken da nur noch ein müdes Gääähnen:

Die Kanzlerin verteidigte erneut den Einsatz in Afghanistan. Dieser diene “der Sicherheit unseres Landes” und müsse fortgesetzt werden, “damit wir die Übergabe in Verantwortung an die afghanischen Kräfte eines Tages auch wirklich durchführen können”.

Dass der Krieg nicht zu gewinnen ist wird immer deutlicher, nicht nur, weil unsere Soldaten immer öfter eins auf die Mütze kriegen und US-Truppen besetzte Gebiete wieder verlieren, sondern auch, weil der Krieg seit 10 Jahren ohne Resultate und ohne humanitäre Hilfen geführt wird. In all den Jahren starben mehr zivile AfghanInnen als Soldaten.

Aber so richtig ätzend wird es, wenn wie im Irakkrieg 1991 und 2003, als auch im Kosovokrieg und auch jetzt wieder in Afghanistan, Uranmunition eingesetzt wird, und dadurch ganze Landstriche auf Jahrzehnte kontaminiert werden.

Doch das i-Tüpfelchen der geschmacklosen Abgewichstheit ist, dass genau diese Verbrecher, welche tausenden von Menschen auf Jahre hinweg unheilbare Krebsleiden beschert haben, in Washington auf dem Atomgipfel über Nuklearterrorismus und schmutzige Bomben lamentieren.

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Atomkraft ist sicher

Mittwoch, April 14th, 2010

Na, das war mal wieder ganz grosses Kino, zwar nicht aus Hollywood, sondern diesmal aus Washington.
Auf dem Atomgipfel beweihräucherten sich die Atommächte gegenseitig.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigte an, dass sein Land bis zu 2,5 Milliarden Dollar dafür verwenden wolle, seine Vorräte an waffentauglichem Plutonium abzubauen. Die USA und Russland vereinbarten, 34 Tonnen Plutonium unschädlich zu machen.


Hey, da bin ich aber beruhigt. Und ich habe immer gedacht Plutonium wäre radioaktiv mit Halbwertzeiten bis zu 80 Millionen Jahren.

Aber wahrscheinlich verbuddeln sie das ganze in Gorleben, der Stollen ist zwar auch nicht sicher, wegen Grundwasser und der dadurch entstehenden aggressiven Lauge, doch wenn grüne Politiker wie Trittin ein 10jähriges Moratorium darüber legen, wird schon nix passieren.

23.000 Atomwaffen weltweit gibt es, davon besitzen 300 Israel. Wenn man jetzt noch die über 400 Kernkraftwerke, Wiederaufbereitungsanlagen und den nicht entsorgten Atommüll, welcher nicht unschädlich zu machen ist, hinzurechnet, dann fühlt man sich doch gleich wohl behütet und geborgen.

Und zum Schluss dann noch ein Komazäpfchen aus der gespaltenen Zunge von Obama auf dem Nuckelzipfel zur allgemeinen Volksverblödung:

Wir haben echte Fortschritte in dem Bemühen erzielt, die Welt sicherer zu machen.

Weitere Infos:

Strahlende Angie
Atommülllager Asse eingebrochen
Nuklearer Druck

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Kaczynski selbst für den Absturz verantwortlich ?

Sonntag, April 11th, 2010

Die Nachrichten auf Radio Antenne Münster berichteten heute Nacht darüber, dass die Maschine öfter aufgefordert wurde den Kurs zu ändern, wegen der schlechten Wetterverhältnisse. Doch die Piloten haben die Anweisungen trotz mehrfacher Aufforderung nicht befolgt. Spekulationen zufolge, soll Präsident Kaczynski die Piloten unter Druck gesetzt haben. Es ist aber auch sehr unwahrscheinlich, dass Piloten mit so hochrangigen Politikern an Board, sich eigenmächtig den Anweisungen des Towers widersetzt haben sollen.

Ausser dem Präsidentenpaar kamen bei dem Flugzeugabsturz der Vize-Parlamentschef Jerzy Szmajdzinski, Vize-Aussenminister Andrzej Kremer, Armeechef Franciszek Gagor, mehrere Parlamentarier sowie die engsten Mitarbeiter von Lech Kaczynski ums Leben. Auch der Chef der polnischen Zentralbank, Slawomir Skrzypek, ist unter den Opfern. Gestorben sei die “Elite der Nation“, sagte Ex-Präsident Lech Walesa.

Weitere Infos:

Laufende! Updates und Infos auf Polskaweb

Trauer und Spekulationen nach Kaczynski-Absturz

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Krieg, Mord, Lügen

Mittwoch, April 7th, 2010

Habe mal meinen Rat befolgt und Ostern alles abgeschaltet. Aber kaum nimmt man wieder am Weltgeschehen teil, wird man gleich von allen Seiten beschossen. Da taucht doch tatsächlich nach drei Jahren so ein böses Irak-Video auf und stellt die Amis als verlogene Bösewichte dar. Gut, das ist jetzt nichts neues, ausser für unsere Mainstream-Presse.

Und in Afghanistan sieht man auch so langsam seine Felle schwimmen, nicht nur weil unsere Bundeswehr keine Freunde von Feinden unterscheiden kann, jetzt munkelt man auch noch:

Das afghanische Heer hat nach französischen Berichten bei der Offensive in Helmand 60 Prozent seiner im Kampf engagierten Truppen eingebüßt.
Die französischen Soldaten berichteten von Desertionen, Korruption, Alkoholismus und Brutalität der Polizisten gegen Bürger.

Doch es kommt noch schlimmer, die sollen sogar Drogen nehmen:

Nach Angaben der UN-Drogenbehörde (UNODC) werden in dem asiatischen Land auf einer Fläche von 10.000 bis 24.000 Hektar jährlich bis zu 3500 Tonnen des Rauschmittels geerntet. Der Hanf, aus dem Haschisch gewonnen wird, werde in großem Stil in 17 der 34 Provinzen angebaut, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Bislang galt das Land am Hindukusch als der weltgrößte Produzent von Mohn, dem Grundstoff für Opium und Heroin.

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Ping (USA) Pong (Israel)

Freitag, März 26th, 2010

Nicht nur seit Obama spielen die USA und Israel hypnotisierendes, massentaugliches Ping Pong.
Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf wurden drei Resolutionen gegen Israel erlassen, nur die USA haben alle Resolutionen abgelehnt.

Zum einen ging es um den illegalen Siedlungsbau, dann um schwere Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten und drittens ging es um die Verletzung der Rechte von Bewohnern in den Golanhöhen.

Der Frieden im Nahen Osten ist so sicher wie die Siedlungspolitik der USA.

PingClinton kritisiert Israels Siedlungsbau scharf

PongNetanjahu verteidigt Siedlungsbau in Jerusalem

PingSiedlungsbau Israels verärgert USA

PongNetanjahu lässt Affront gegen Biden untersuchen

“Zwischen den USA und Israel und zwischen Amerikanern und Israelis gibt es eine enge, unerschütterliche Verbindung”, betonte Clinton in Washington.

Israelische Armee dringt erneut in Gazastreifen ein

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