Ein ausgezeichneter Kommentar (Der Westen fällt Ägyptens Oppositionellen in den Rücken) von Martin Durm, ARD-Hörfunkstudio Kairo auf Tagesschau.de, hat mich dann doch in Erstaunen versetzt.
…Diese Menschenrechte hat ihnen Hosni Mubarak 30 Jahre lang verweigert. Beim Niederhalten und Unterdrücken jedweder Opposition konnte sich der ägyptische Potentat auf das klammheimliche Wohlwollen des Westens verlassen. Solange Mubarak die Islamisten bekämpfte und den kalten Frieden mit Israel garantierte, solange zahlten, subventionierten, stützten Europäer und Amerikaner seinen omnipräsenten Machtapparat…
Da kann man Hagen Rether eigentlich nur gratulieren , wenn sich schon die Linke über sein politisches Programm Liebe in Gummersbach empört, dann kann der Finger eigentlich gar nicht tief genug in der Wunde stecken. Ausgerechnet die Linke bezeichnet Rether als Antisemit und „ er sei in seiner Wirkung nicht weniger gefährlich als Agitatoren aus dem nationalistischen Lager.”
Nun, die Linke als auch die Grünen haben bei mir ja schon lange verschissen , aber mit dem Statement hat sich die Linke völlig in die rechte Ecke katapultiert. Wahrscheinlich kennen sie noch nicht einmal sein Programm. Ich habe ihn vor zwei Jahren live gesehen und ja, er ist pro islamisch eingestellt. Und das ist auch gut so, denn die Hetze in der westlichen Welt gegen Moslems, das ist antisemitisch, denn im gesamten Nahen Osten leben Semiten. Ach -, das hat die Linke anscheinend nicht gewusst? Aber wer kritisch über den Apartheidstaat Israel berichtet, der ist dann gleich ein Judenhasser ?
Wir Deutschen haben nach wie vor ein gestörtes Verhältnis zu unserer Vergangenheit und wenn notwendige Kritik aus einem ideologischen Unrechtsbewusstsein heraus unterdrückt wird und sogar unter Strafe steht, dann haben sowohl Juden als auch Deutsche nichts aus der Geschichte gelernt.
Der Bundestaghühnerstall ist in heller Aufruhr und da zur Zeit wieder mal jede Partei in Stumpfsinn und Bedeutungslosigkeit verkommt, prügeln alle auf die Linke ein, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.
Dabei sagte die Parteichefin der Linken, Gesine Lötzsch, in der „Jungen Welt“ eigentlich nur das, was jedem von Anfang an klar gewesen sein dürfte, die Linke bekennt sich zum Kommunismus. Wer da etwas anderes erwartet hatte und nun erstaunt Entrüstung heuchelt, hat entweder nicht aufgepasst, oder will nur medienwirksam die Werbetrommel für die bevorstehenden Landtagswahlen drehen.
SED, PDS, die Linke, natürlich steht diese Partei für Kommunismus, nur was halt viele durcheinander bringen, weder die DDR, noch die SED waren jemals kommunistisch. Die SED war ein totalitäres Regime und die DDR-Bürger wurden von einem Diktator regiert. Auch die ehemalige UDSSR war nie kommunistisch, oder das heutige China, deshalb auch die Parallelbegriffe Stalinismus und Maoismus. Beide haben mit Kommunismus so viel gemeinsam wie die CDU/CSU mit Demokratie, die SPD mit Sozialismus, oder die Grünen mit Antikapitalismus. Die einzige Partei die ihrem Parteiprogramm von Lobbyismus und Korruption treu geblieben ist all die Jahre war die FDP und das hat sie auch immer zum Ausdruck gebracht, gleichwohl einige Wähler nach den Bundestagswahlen 2009 etwas anderes erwartet hatten und die FDP in die Bedeutungslosigkeit verbannten. Aber die nächsten Wahlen werden es ans Licht bringen, ob Wähler wirklich gelernt hat.
Münster versinkt seit Donnerstag in Eis und Schnee, nicht nur, weil es schneit, sondern, weil weder geräumt noch gestreut wurde/wird.
Hier mal ein Bericht von einem Münsteraner Taxifahrer:
Es ist Donnerstag der 16. Dezember 15 Uhr. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel und bedecken die Strassen von Münster. Münster ist eine Fahrradstadt, ca. ¼ des Stadtverkehrs bestreiten Radfahrer, und das ist auch gut so, denn wenn die auch noch Auto fahren würden, dann käme der Verkehr täglich vollständig zum erliegen. Denn zum einen sind viele Strassen zu eng und können auch nicht ausgebaut werden und zum anderen ist das Verkehrssystem, sprich die Ampelschaltungen von Münster, mittlerweile schon eine legendäre Katastrophe. Selbst auf den Hauptverkehrsstrassen und insbesondere auf dem Ring um Münster gibt es keine grüne Welle und so werden täglich unnötige Staus, Unfälle und Umweltbelastungen provoziert.
Aber besonders schlimm wird es, wenn es in Münster regnet oder schneit, dann explodiert der Verkehr und nicht nur Radfahrer steigen um auf das Auto. Doch was in den letzten 4 Tagen passiert, oder besser gesagt nicht passiert ist, kann man mit Spott nicht mehr beschreiben. Wie gesagt, am Donnerstagnachmittag fing es an mit dem Schneechaos. Bis in die späte Nacht hinein schneite es unaufhörlich. Doch es war kein Räum- oder Streufahrzeug in Sicht. Gut, vielleicht wollte man den Schneefall abwarten und dann räumen. Doch selbst als es aufhörte in der Nacht wurde immer noch nichts geräumt.
Oh ja, das war schon aufregend, Tage zuvorverkündete Wikileaks die Veröffentlichung geheimer Botschaftsdepeschen aus Amerika. Gierig stürzte sich die Presse auf die zielsicher gestreuten Meldungen und der Medienhype begann. “Die USA erzittert vor den Wikileaks-Dokumenten”, titelte die Mainstream-Boulevard-Presse. Und dann feixten der “Spiegel”, “The Guardian”, “New York Times”, die spanische “El Pais”, dass sie die Exklusivberichterstattung übernehmen würden.
Ah ja, USA-treue Steigbügelhalter stürzen sich nun auf die Beute aus dessen Hand sie jahrelang gefressen haben und teilen den Bissen auch noch gerecht untereinander auf.
Und dann das jämmerliche Finale: Klatsch und Tratsch vom amerikanischen Hofe, wie er in jedem Revolverblättchen auf der ganzen Welt zu haben gewesen wäre. Aber damit nicht genug, die ganze Welt brüskiert sich und ist zu tiefst empört. Wikileaks wird international geächtet und auf eine Stufe mit Al Queda gestellt. Schnell werden die alten Haftbefehle gegen Julian Assange aus der Schublade gekramt und alle paramilitärischen Einheiten zur Ergreifung angesetzt. Angeblich soll Julian in Grossbritannien untergetaucht sein.
Und das gemeine Volk applaudiert über die Heldentaten und badet in Genugtuung.Welch ein grandioses Schauspiel, Sean Connery alias James Bond hat bestimmt seine helle Freude daran gehabt und sich vor Lachen nicht mehr halten können.
So weit ist es also schon gekommen, dass die ganze Welt gespannt in Richtung USA schaut, und deren Beurteilungen als Mass aller Dinge betrachtet. Genauso hat sich das Imperium das auch wohl vorgestellt. Ganz artig und mit einem verschämten Knicks nimmt die Welt das Lob, oder den Tadel entgegen. Die Presse schnurrt selbstzufrieden, endlich mal investigativer Journalismus.
Und auch in den Blogs findet das hämische Grinsen kein Ende, selbst US-kritische Blogger gehen konform mit dem amerikanischen Altweibergewäsch.
Natürlich gibt sich der grosse Bruder empört und bezeichnet Wikileaks als terroristische Vereinigung, um den Schein zu wahren.
Und natürlich ist alles nicht so schlimm, denn solche Beurteilungen über Staat und Staatsmänner/Frauen sind durchaus üblich, weltweit.
Das Prinzip dürfte jedem aus dem Schulunterricht bekannt sein: Wenn der Druck im Kessel zu gross wird, dann zerreisst es ihn. Es sei denn, da gibt es irgendein Ventil, welches sich rechtzeitig öffnet. Und genauso verhält es sich mit deutscher Politik. Eigentlich dürfte es gar keinen Kessel mehr geben, aber soo dumm sind unsere Politbarone nun auch wieder nicht, um sich den eigenen Arsch wegzubomben.
Nach 16 Jahren korrupter Kohlregierung brodelte es schon gewaltig im Kessel, aber schwups, öffnete der Michel ein Ventil und Rot-Grün kam an die Macht. Doch zwei Kriege und Hartz4 liess das Ventil wieder verstopfen und der deutsche Michel öffnete das Schwarz-Rote Ventil. Aber auch das taugte nicht viel und nun kochte die deutsche Volksseele fast über und rebellierte, in dem sie das Schwarz-Gelbe Ventil öffnete. Aber oh je, das hatten wir doch schon mal ? Zu spät ! Nur, dass es jetzt noch viel schlimmer brodelt als damals. Aber der deutsche Michel ist ja seehhr geduldig und gefällig. Und manchmal auch ein bisschen blöd. Denn nun in all dem Schlamassel glaubt er, wenn er jetzt das grüne Ventil wieder öffnet, dann wird alles gut. Ach ja die Grünen, damals noch Alternative Liste, GAL, die Grünen, Bündnis 90. Und mit jeder Namenänderung passte sich die Partei dem regierenden Establishment ein bisschen mehr an, welches sie in den Anfängen noch vehement „bekämpfte“.
wäre durchaus interessant gewesen, um ihn mal wieder zu kaufen.
Aber leider ist die Redaktion dem Propagandaministerium unterstellt und deshalb gibt es morgen nur das zu lesen:
Deutschland im Alarmzustand: Sicherheitsbehörden warnen nach konkreten Hinweisen vor einem Terrorsturm auf den Berliner Reichstag. Die Zeiten einer zurückhaltenden Innenpolitik sind vorbei.
“Wir schätzen die Bedrohungslage als ernst ein, ohne dass wir uns ganz sicher sind”, sagte de Maizière im Bericht aus Berlin.
Auf die Frage, ob die Lage ernster sei als im Jahr 2009, als im Umfeld der Bundestagswahl eine Terrorwarnung ausgegeben wurde, sagte der Minister: “Vor einem Jahr hatten wir eine Propagandadrohung, aber das wussten wir damals auch nicht. Jetzt haben wir konkrete Hinweise und deswegen habe ich jetzt diese öffentliche Warnung ausgesprochen.”
Und hier noch etwas Nachhilfe für unser Innenministerium:
“Al-Qaida ist eine Schöpfung der Amerikaner gewesen, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen!“, Peter Scholl-Latour.
Update:
Das Internet lässt sich nicht lange bitten. Hier noch eine Karikatur: Der Hetzer 2.0
Wir müssen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit bekämpfen. Aber auch Deutschenfeindlichkeit ist Rassismus.
Nun, wegen dieser Aussagen wäre es zu hitzig sie in die rechte Ecke zu stellen. Aber als Familienministerin kann man eigentlich schon von ihr erwarten, dass ihr bewusst ist, welche Reaktionen sie gerade in Deutschland damit provoziert, zumal die Sarrazindebatten noch nicht ganz ausgeklungen sind.
Anstatt eine schlichtende und integrierende Familienpolitik zu betreiben, bedient sie ganz bewusst die rechten Flügel ihrer eigenen Partei und schürt den Volkszorn am Stammtisch, um von der eigenen verfehlten Asyl- und Integrationspolitik abzulenken, die CDU/CSU, aber auch andere Parteien seit Jahren betreiben.
Nicht nur Helmut Kohl war ihr Vorbild, der sie dazu bewogen haben soll, mit 14 Jahren der CDU beizutreten. Auch Ursula von der Leyen unterstrich Kristinas Ehrfurcht vor der Partei. Wahrscheinlich war auch deshalb nichts Kritisches zu vernehmen, als Uschi weitere Hartz4- Sanktionen verlauten liess. Dabei kreierte Kristina im Februar in ihrer Lieblingszeitung, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, noch folgende Sprechblase:
Tag der Deutschen Einheit ? Was ist angekommen im Osten von den blühenden Landschaften ? Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 20% und die Löhne liegen gut 20% unter dem Westniveau. Der Ossi resümiert nach über 20 Jahren, alles war nicht schlecht im Sozialismus. Richtig, denn ausser dem grünen Pfeil, das Sandmännchen und ein paar Konsumgüter ist nicht viel geblieben. Alles andere hat der Wessi verhökert. Und jetzt meckert er auch noch darüber, wie teuer die Einheit doch war und ist.
Äh, welche Einheit ?
Die Spaltung ist immer noch da und der Ossi will nach wie vor in den Westen, da wo die blühenden Landschaften sind. Doch so blühend ist es längst nicht mehr. Die Mauer ist zwar weg in Deutschland, aber die Stasi hat dafür in der CDU ein neues Zuhause gefunden und nicht wie angenommen in der Partei die Linke. 17.000 Stasispitzel bekleiden in der BRD wieder Amt und Würden. Selbst unsere Kanzlerin hätte am liebsten keine Vergangenheit. Aber die CDU ist ja bekannt als Auffanglager für Extremisten, denn schon nach dem 2. Weltkrieg fanden Nationalsozialisten Zuflucht in der CDU. Was also soll man feiern ? NSDAP und SED vereint in der CDU ?
Bei den letzten Bundestagswahlen gab es 6.316.080 FDP-Wähler. Zwei Drittel bereuen mittlerweile ihre Wahl und sind ziemlich sauer über die Klientelpolitik ihrer Partei.
Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn eigentlich suggeriert der durchschnittliche FDP-Wähler, dass er den Durchblick hat, mindestens BWL-Kenntnisse besitzt und mit 28 einen eigenständigen Mittelklassebetrieb aus dem Boden gestampft hat. Dennoch kann man sich nicht des Eindrucks erwähren, dass das alles die selben Dumpfbacken sind, wie unser Guido, die da jetzt auf ziemlich hohem Niveau jammern*. Denn wie kann es sein, dass eine so von sich selbst eingenommene Wählerschaft Guidos reisserische Possen nicht schon vor den Wahlen erkannt haben will ?
Und fröhlich weiter ging es am Anfang des Jahres mit dem Hotelklüngel in Millionenhöhe, oder dem Paten Brüderle von der Atommafia, was nun wieder überboten wird mit dem Pharmafilz á la Rösler. Nein, nicht das Reförmchen zu Gunsten der Pharmakonzerne und Krankenkassen, sondern die gravierende Änderung des Arzneimittelgesetzes, dass zukünftig nutzlose Arzneimittel verkauft und bezahlt werden dürfen, solange der Patient nicht beweisen kann, dass das Zeugs unwirksam ist, oder er daran stirbt.
So sollte man meinen, wenn einer zum Bundespräsidenten geputscht gewählt wird. Gut, Gauck war jetzt auch nicht der Favorit, aber zumindest das kleinere Übel.
Doch Angie mobilisierte nochmal all ihre Kräfte, die sie in all den Jahren ihrer Amtszeit doch sehr vemissen liess und machte sich stark für Muttis Liebling, der Traum aller Schwiegermütter, Christian Wulff. Aber bei genauerer Betrachtung, kann man sich kaum des Eindrucks verwähren, dass da vielleicht doch ganz tief unten in der schwarzen Parteiseele eventuell ein versteckter Witwenmörder haust ?
Nun, vielleicht ein wenig überbewertet, aber seinen Stall kann auch er nicht ganz verleugnen.
Ja, und da wollte unser neuer Bundespräsident gleich mal seine neu gewonnene Macht ausprobieren und wies den Sarrazin in seine Schranken. Dabei wäre eine versöhnliche Stellungnahme gegenüber den Muslimen in Deutschland völlig ausreichend gewesen.
Mach’s doch einfach wie Mutti, erst ein bisschen schimpfen und dann zur Preisverleihung nach Potsdam, um Kurt Westergaard die Ehre zu erweisen.
Mein Gott, diese ganzen scheinheiligen Debatten sind einfach nur zum kotzen. Fangen wir gleich mal mit Gott an, oder besser gesagt mit seinen Stellvertretern.
Vielleicht sollte man ihm mal ein bisschen Nachhilfe erteilen. Ein Besuch im Bordell kostet um die 150.- bis 200.- Euro. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass so ein Geistlicher nur 2x die Woche seine Triebe befriedigt und das über mehrere Jahre, dann käme schon eine stattliche Summe von 15.600 Euro zusammen, bei nur einem Jahr und dem Schnäppchenpreis von 150.- Euro. Und wenn man nun zusätzlich eine Psychiaterstunde von 150.- Euro draufschlägt, sagen wir mal 1x die Woche 1 Jahr lang, um das psychische Martyrium der Kinder einigermassen zu lindern, denn eine vollständige Heilung ist wohl nur in den seltesten Fällen möglich, dann kämen nochmal 7800.- Euro dazu.
Aber was soll der Scheiss ? Das was diesen Kindern angetan wurde, kann man sowieso nicht mit Geld aufwiegen und da wäre auch eine Summe von 800.000 Euro viel zu wenig!
Ich glaube, wenn Gott wüsste, durch was für scheinheilige Rockträger er da vertreten wird, dann würde kein weisser Rauch mehr vom Vatikan aufsteigen.
Wenn wir in westlichen „Demokratien“ über die Frauenrechte des Islams lamentieren, dann kommt mir die Galle hoch.
Anscheinend haben wir vergessen, wie es bei uns in Deutschland noch vor wenigen Jahren ausgesehen hat ? Männer liefen mit Hüten durch die Lande, und Frauen ohne Kopftücher in der Kirche ? Das war ein Affront gegen Moses und die 10 Gebote. Ich spreche nicht über das Mittelalter, oder all die Jahrhunderte davor, in denen das Wort Gleichberechtigung nur Gelächter an germanischen Männerstammtischen auslöste, sondern über die Nachkriegszeit bis tief in die 60er Jahre hinein, denn ich bin ein Kind der 60er und habe vieles selbst erlebt und erfahren durch Eltern und Grosseltern.
Ich war ein uneheliches Kind, wie es damals und auch heute noch so schön heisst. Selbst in den 60er Jahren kam das immer noch einer Todsünde gleich und Frauen wurden deswegen geächtet wie Hexen auf dem Scheiterhaufen. Unverheiratet ? Abtreibung ? Allein, wer das Wort in den Mund nahm, machte sich schon strafbar. Also hat Frau zugesehen, dass sie ganz schnell irgendwie mit irgendwem unter die Haube kam, wenn sie denn dann noch genommen wurde.
Es ist in aller Munde, Brot wird teurer. Da helfen dann auch keine unqualifizierten Beteuerungen von unserer Verbraucherministerin Ilse Aigner, sie wolle die Spekulationen an der Börse unterbinden und es bestehe keine Gefahr der Überteuerung.
Tatsache ist, dass an der Börse die Getreidepreise um 75% gestiegen sind und damit eine Tonne Weizen rund 200.- Euro kostet, im Vorjahr um die 130.- Euro.
Aber:
“Dies sollte uns aber nicht zu Schnellschüssen veranlassen”, mahnte Aigner. Man dürfe nicht in die alten Fehler der staatlichen Marktregulierung zurückfallen.
…Ich glaube nicht, dass eine neue Hungersnot droht. Der Weizenpreis ist in den letzten Wochen um 50 Prozent gestiegen…
Das sagte letzte Woche Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe. Na, wenn CSU und Spekulanten einer Meinung sind, dann brauchen wir uns keine weiteren Sorgen mehr zu machen. Guten Appetit !
Energie sparen will jeder und unnötige Kosten erst recht. Und genau damit versuchen Energiekonzerne und unsere Regierung uns ein System schmackhaft zu machen, wovon alle profitieren, nur der Bürger nicht. Smart Grid heisst das neue Zauberwort und heisst soviel wie, intelligent Strom verbrauchen. Ein so genanntes Smart-Meter liefert dabei die Verbrauchsdaten des Konsumenten an die Kraftwerke. So soll in Echtzeit ermittelt werden, wann am meisten Strom benötigt wird und wann Einsparungen möglich sind. Intelligente Elektrogeräte die SG-Ready sind schalten sich dann ein, wenn der Strom am günstigsten ist und/oder ausreichend vorhanden. Insgesamt soll ein optimierter Verbrauch über den gesamten Tag erzielt werden, wodurch die Kraftwerke effizienter arbeiten und somit Überproduktionen, als auch Leerläufe verhindert werden sollen. So die Zukunftsmusik.
Ersparnisse von 20-50 Euro pro Haushalt und Jahr lassen sich damit durchaus erzielen, aber die Technik gibt es natürlich nicht umsonst.
Das Smart-Meter schlägt mit gut 60.- bis 240.- Euro, je nach Anbieter, jährlich zu Buche, dann kommen einmalige Anschlussgebühren von 35.- – 100.- Euro dazu. Und für den Datenaustausch wird natürlich eine DSL-Leitung benötigt, die im Jahr gut 130 KW/h Strom verbraucht. Also unterm Strich spart der Normalverbraucher gar nichts, sondern zahlt auch noch drauf. Unsere Bundesregierung will bis 2014 48 Millionen Haushalte auf die neue Technik umstellen. Da muss man sich schon fragen, was machen die ländlichen Regionen, die kein DSL haben ?
Die Legalisierung würde die wirtschaftliche Macht der Drogenkartelle in Mexiko zerstören, führt Fox weiter aus. Somit könnten die Kartelle auch nicht die massive Korruption von Staatsangestellten in Mexiko fortführen. Die radikale Prohibition sei gescheitert, deshalb sollte man die Legalisierung von Drogen (also Produktion, Verkauf und Verteilung) erwägen.
Die Vergangenheit in Südamerika hat gezeigt, dass zwar etliche Drogenkartelle zerschlagen werden konnten, aber dadurch wurde das Problem nur geografisch verlagert und neue Organisationen übernahmen das Zepter. Und obwohl weltweit die Drogengesetze verschärft wurden, hat der Konsum kontinuierlich zugenommen. Synthetische Drogen aus Asien und Osteuropa, Heroin und Opium aus Afghanistan und Kokain aus Südamerika, welches zum grossen Teil über Afrika nach Europa geschmuggelt wird.
Zudem haben Forscher der Universität Zürich in einer Studie von 1975 bis 2007 herausgefunden: Polizeiliche Repression erhöht die Zahl der Drogentoten. Dies hängt u.a. auch damit zusammen, dass bei verschärften Repressionen, die Qualität der Drogen als auch die gesundheitlichen Aufklärungen stark nachlassen. Wobei bei Alternativmethoden und Aufklärung die Zahl der Drogentoten um das 4-fache sinken.
Nein, der Kapitalismus ist noch lange nicht tot! Gegen die weltweite Wasserknappheit soll das Wasser nun an der Börse gehandelt werden. Das kennen wir ja bereits von den Energiekonzernen, wo die Preise explosionsartig in die Höhe getrieben wurden/werden.
Die Zeit führte ein Interview mit Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe über Umweltsünden und Ressourcenknappheit.
Na dann, holt mal eure Würgtüten hervor, denn bei diesen lustigsten Statements könnten euch so einige Nestléprodukte wieder sauer aufstossen.
…Ich glaube nicht, dass eine neue Hungersnot droht. Der Weizenpreis ist in den letzten Wochen um 50 Prozent gestiegen… (Das hat der wirklich gesagt!?)
…Im kanadischen Alberta wird nun eine Wasserbörse geschaffen, das ist ein riesiger Durchbruch. Die Börse ist die Lösung……Wir brauchen mit 1,5 Liter Wasser pro Dollar Umsatz viel weniger als die Papier-, Chemie- oder Halbleiterindustrie…
…Zu den Tiefseebohrungen gibt es keine Alternative, sonst können wir den Ölbedarf nicht decken. Ein Großteil des Ölteppichs im Golf von Mexiko ist jetzt schon verschwunden…
…Die Umweltschützer von Greenpeace werfen ausgerechnet uns vor, den Regenwald zu roden. Wir benötigen nur 0,7 Prozent der globalen Palmöl-Produktion, umgerechnet etwa 320.000 Tonnen…
Hier mal ein kleines Rätsel für Katastrophen-Fetischisten.
Was ist das ?
(Nicht schummeln. Bild für Bild betrachten. 😉 )
Das gehört dazu…
Nein, das ist noch kein Ölteppich !
Das sind alles Ölplattformen nur im Golf von Mexico.
Der kleine rote Punkt im oberen Bild umkreist die Anzahl der Plattformen im unteren gezoomten Bild. Je dunkler die oberen Punkte, umso mehr Ölplattformen in diesen Flecken.
Insgesamt gibt es 7021 Plattformen im Golf von Mexico.
Na, da haben wir ja noch mal Glück gehabt, dass nicht noch mehr passiert ist…
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