Wegen seiner Kritik an UN-Afghanistan-Chef Kai Eide war Peter Galbraith vergangene Woche als Nummer 2 der Vereinten Nationen in Afghanistan gefeuert worden.
In einem Interview im Spiegel, sagte Galbraith u.a.:
Bei dem Streit mit Kai Eide ging es nicht darum, wie man mit den massiven Fälschungen bei den Wahlen vom 20. August umgeht, sondern ob man überhaupt damit umgeht. Er wollte den Betrug völlig unter den Teppich kehren, selbst die Uno-Mitarbeiter sollten intern nicht darüber diskutieren.
Ganz klar, dieser Mann muss gefeuert werden. Wie kann man einem amerikatreuen, aufrichtigen Mann wie Hamid Karzai so in die Suppe spucken ? ![]()
Schliesslich rüsten alle auf und entsenden noch mehr Soldaten und Waffen. Und je mehr Soldaten da unten für die Demokratie kämpfen, umso mehr Taliban tauchen auf und leisten erbitterten Widerstand. ![]()
Die Amis sind nun mal ein kriegerisches Völkchen und das wird sich auch unter Obama nicht ändern. Was dem Bush sein Irak war, ist dem Obama sein Afghanistan.
Und im Fefe Blog fand ich dann auch noch eine schöne Erklärung für den Afghanistankrieg:
Das geht ja auch nicht. Karzai ist unser Freund in der Region. Nur unter dem Drogenbaron Karzai kann die CIA ungestört ihrem Opiumschmuggel nachgehen, die Taliban hat damals als erste Amtshandlung den Opiumanbau komplett gestoppt. Und heute baut Afghanistan mehr Opium an, als man für das Decken des Weltbedarfes braucht.






