Visa, Mastercard und Paypal – sie alle ermöglichen Spenden für die in den Vereinigten Staaten von Amerika registrierten Gruppen, die illegale israelische Siedlungen in der West Bank unter Missachtung des Internationalen Rechts finanzieren.
Es besteht der Eindruck, dass zumindest eine der größeren Kreditkartenfirmen auch Spenden für eine extremistische zionistische Gruppe Spenden entgegennimmt, die ein Kopfgeld auf das Leben von Palästinensern ausgesetzt hat
Alle drei haben in der vergangenen Woche die Durchführung von Spenden an WikiLeaks eingestellt. Weder Mastercard noch Visa haben Gründe für ihre diesbezügliche Entscheidung angegeben. PayPal ist von der ursprünglichen Behauptung abgegangen, dass laut Außenministerium der Vereinigten Staaten von Amerika WikiLeaks das Gesetz gebrochen habe, nachdem diese Behauptung unglaubwürdig geworden war. Das ist bereits das dritte Mal, dass PayPal den Zahlungsservice für WikiLeaks eingestellt hat.
Israel subventioniert über 100 Siedlungen in der West Bank unter Missachtung des Internationalen Rechts. Weitere 100+ sind „illegale Außenposten“ sogar nach israelischem Recht. Alle erfreuen sich extensiver Unterstützung aus den Vereinigten Staaten von Amerika, die über eine Reihe von jüdischen und rechtgerichteten christlichen Gruppierungen läuft, die alle den Status der steuerbegünstigten Wohltätigkeitseinrichtung nach den Gesetzen der Vereinigten Staaten von Amerika haben. Der Bericht der International Crisis Group über Siedlungen vom Juli 2009 hob die wichtige Rolle hervor, die die Wohltätigkeitsorganisationen der Vereinigten Staaten von Amerika spielen. Die israelische Zeitung Haaretz hat die große Unterstützung recherchiert, die von Wohltätigkeitsorganisationen der Vereinigten Staaten von Amerika bereitgestellt wird, auch israelische Friedensgruppen haben die großzügige Unterstützung aufgezeigt, die durch private Spenden aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada zur Verfügung gestellt wird.
Bleiben wir noch ein bisschen in den USA, denn deren Behörden haben ein Rechtshilfeersuchen an Deutschland gestellt und wieder einmal ist der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG, René Obermann, im Visier. Es geht um Bestechung der MakTel in Mazedonien und Montenegro.
Und wer jetzt auf den Schreck erstmal ein paar Tranquilizer braucht, sollte sich diese besser im Ausland besorgen. Denn, in Deutschland ist die Pharmaabzocke doppelt so hoch wie im Rest Europas. Na, da weiss man doch gleich, dass der Kassen-Zusatzbeitrag gut angelegt ist.
Apropos Anlage. Die Iren lassen sich nicht mehr verarschen und haben mehrere Anschläge auf ihre Bankmanager angekündigt. Da wünsche ich mir doch gleich, Deutschland wäre Einwanderungsparadies für Iren…
Vielleicht liesse sich dann auch so ganz nebenbei das Problem Merkel lösen. Denn die hat doch tatsächlich gesagt: „Eine Volksabstimmung über das umstrittene Bauvorhaben Stuttgart 21 sei nicht nötig.“ Und die AKW-Verlängerungen hat sie ja auch am demokratischen Bundesrat vorbei mänglowiert. Tja Angie, Vergangenheit lässt sich einfach nicht verleugnen.
Vor knapp drei Wochen liess sich der israelische Innenminister Eli Yishai darüber aus, dass zu viele Gastarbeiterkinder in Israel leben. Jetzt hat er persönlich nochmal nachgezählt und festgestellt, es sind noch viel mehr als vor drei Wochen. 20.000 Kinder will Yishai deportieren, obwohl viele in Israel geboren sind. Die Proteste in seinem Land nennt er heuchlerisch, schliesslich würde er mehr Erbarmen zeigen, als die heulenden Medien. Es gehe ihm hauptsächlich darum, dass Israel auch noch in 20 Jahren jüdisch bleibt.
Vielleicht kann Yishai sich ja mit dem Sarrazin verbünden. Gemeinsam gegen Immigranten, Araber und Kinder. Dafür brauchen noch nicht einmal die Gene kompatibel zu sein.
Wer hätte es je für möglich gehalten, dass beide Völker doch noch aus ihrer Vergangenheit lernen würden ?
Seitdem Israel seinen türkischen Verbündeten verloren hat, sucht es nach neuen militärischen Partnern in der Region. Ausgerechnet Griechenland, das eigentlich mehr der arabischen Liga zugewandt ist, öffnet seine Tore. Obwohl beide Staaten 2008 gemeinsam das Manöver „Glorreicher Spartaner“ veranstalteten, riefen die griechischen Oppositionsparteien, als auch die Gewerkschaft und der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias zu Demonstrationen gegen den Besuch Netanjahus auf.
Dabei fielen Parolen wie „Mörder, verschwinde aus Griechenland!“ und „Ein Kriegsverbrecher muss vor Gericht“Quellen:
Wer sich weigert die überhöhten Verwaltungskosten und Managergehälter der Krankenkassen mit dem Solipfennig zu finanzieren, dem drohen in Zukunft Lohnpfändungen.
Nationsmutter Uschi verteilt nun kostenlos Kreditkarten an hungernde Kinder, weil reflektierende gelbe Armbinden von der FDP wegen eventueller Verwechslungen mit der Partei abgelehnt wurden.
Bei den Worten Landraub und Naher Osten fallen einem zuerst die Worte Israel und Palästina ein. Aber es gibt noch eine dritte Bevölkerung, die systematisch ihres Landes beraubt wurde, die Beduinen in der Negev-Wüste. 1953 trat das ‚Land Acquisition Law’ in Kraft, welches dem Staat Israel das Landeigentum jeder Person zuführte, welche zu einem bestimmten Datum nicht auf dem Land wohnhaft war oder es kultivierte. Da die Mehrheit der Beduinen zu diesem Zeitpunkt nicht auf ihren Ländereien anwesend sein konnte – sie waren entweder geflohen während des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948, oder in militärischem Sperrgebiet – verloren sie ungefähr 95 % ihrer Ländereien.
Anfang der 60er Jahre begann dann Israel damit, die übrig gebliebenen Beduinen in die extra dafür errichteten sieben Städte in das Siyag-Territorium (eingezäuntes Land) umzusiedeln und sesshaft zu machen. Nach Beduinentradition ein unmögliches Unterfangen, denn wer sich darauf einliess, der musste sein Nomadenleben komplett aufgeben und somit auch die Ländereien. Gut 70.000 Beduinen leben in so genannten “illegalen” Dörfern in der Negev-Wüste unter unmenschlichen Bedingungen, ohne Strom, Wasser und medizinischer Versorgung. Denn alles was sie dort errichten wird von den Israelis sofort vernichtet und zudem strafrechtlich verfolgt.
Annette Groth, die Menschenrechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag war an Bord des gekaperten Schiffes. Die NachDenkseiten fragten sie nach ihrer Einschätzung zur Lockerung der Seeblockade, nach den Zielen der Hilfskonvois und nach Perspektiven für eine Lösung des Konflikts.
Von Christine Wicht
Dieses Interview auf den Nachdenkseiten verleitet wieder mal zum nachdenken…
Nein, eine Entschuldigung ist natürlich nicht zu erwarten, für Israel’s Angriff auf die Gaza Hilfsflotte. Aber folgendes ist Israel bereit einzugestehen:
So habe die Marine die Gefahr unterschätzt, dass die Soldaten bei der Kaperung der Schiffe auf Widerstand treffen könnten.
Die Gewalt hätte in den Griff bekommen werden können, wenn die Marine mehr Soldaten auf der Kommandobrücke der «Mavi Marmara» eingesetzt hätte.
Eine internationale Untersuchung lehnt Israel weiterhin ab.
Israel kapert in internationalen Gewässern sechs Schiffe und rechnet nicht mit Widerstand ? Das liest sich alles ungefähr so, wie die damalige Kriegserklärung der USA gegen den Irak:
Tja sorry, es wurden zwar keine Massenvernichtungswaffen gefunden, aber hätten wir das vorher gewusst, dann wären wir gar nicht erst einmarschiert, sondern hätten Saddam Hussein sofort gelyncht und anschliessend Reagans Neutronenbombe wieder reaktiviert, um uns dann das Öl zu holen.
Bullshit ?
Ja klar ist das Bullshit, das eine hat soviel mit dem anderen zu tun, wie Äpfel mit Birnen. Aber neun Menschen sind gestorben und Israel war der Aggressor und deshalb hätten mehr Soldaten noch mehr Schaden angerichtet. Israel hat den Gaza-Streifen vor vier Jahren abgeriegelt, ohne internationale Legitimation.
Wir bringen Frieden für alle. Dieses Lied kenne ich noch aus meiner Schulzeit. Aber wie so oft, liegen zwischen Wunsch und Realität Welten.
Für den jüdischen „Garten des Königs“ sollen 22 palästinensische Häuser in Ostjerusalem abgerissen werden, und somit tausend jüdische Wohneinheiten im Stadtteil Silwan (Kfar Shiloah) gebaut werden.
War in east, war in the west. Das Lied hörte ich nach meiner Schulzeit. Und leider ist das die wahre Realität.
Der Vorteil von parteilosen Amtsträgern ist, dass sie ihr Fähnchen in den Wind hängen können, wie es ihnen gerade beliebt.
Robert Gates ist parteilos und diente schon unter Bush Junior als Kriegsminister und nun unter Barak Obama.
Dieser Mann ist gefährlicher als seine von ihm erfundenen Feindbilder. Zugegeben, als Kriegsminister braucht man Feindbilder, und der grösste Feind des Krieges sind Friedensverhandlungen und Abrüstung. So gesehen ist er der richtige Mann für die Pläne der USA.
Von einem Volk, was den Genozid gegen die eingeborenen Amerikaner völlig verdrängt hat, ist zu befürchten, dass dieser unverarbeitete Schuldkomplex, in einem krankhaften Grössenwahn zum Ausdruck kommt, bis hin zur Vernichtung jedweder nicht konformer Völker auf der ganzen Welt. Eine grausame Utopie, die sich längst erfüllt hat.
Hier mal ein paar Statements des US-Kriegsministers:
21.10.2009
Die Gefahren durch Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramme sind nach Ansicht von US-Verteidigungsminister Robert Gates erheblich größer geworden, Atomwaffen in dem Land akzeptierten die USA nicht.
<<Sondern nur im eigenen Land und verbündeten Ländern.>>
11.04.2010
Wikileads-Video das Massaker in Bagdad und Antwort von Gates:
“Es ist bedauerlich. Es ist eindeutig nicht hilfreich. Aber aus dem gleichen Grund denke ich, …ich glaube, es hat keine dauerhaften Konsequenzen.”
<<Aussnahmsweise hat er mal nicht gelogen: Es wird keinerlei Konsequenzen haben.>>
Wer immer noch an den Frieden im Nahen Osten glaubt, ist ein unverbesserlicher Optimist.
Das hat der Angriff auf die Gaza-Solidaritätsflotte erneut bewiesen. Aber es ist auch müssig Israel, oder die Hamas als Schuldige zu verurteilen.
Die Hamas sind nicht die palästinensische Bevölkerung und ultraorthodoxe Juden sind nicht die israelische Bevölkerung. Und Politiker sind ebenso wenig Volksvertreter, wie Kunsthonig etwas mit Kunst oder Honig zu tun hat. Aber eine handvoll korrupter Funktionäre, Politiker, Lobbyisten und Medienmogule reichen aus, um eine ganze Welt zu korrumpieren.
Im Jahre 2009 war die Menschheit in 365 Konflikte und Kriege verwickelt. Die amerikanischen Kriege lassen sich hier bestaunen. Historisch belegt sind 14.400 heldenhafte Kriege seit der Mensch in der Lage ist diese zu erfassen. Allerdings reichte die anwachsende Gerhirnmasse bis heute immer noch nicht aus, um zu erfassen, dass Kriege absolut sinnlos sind. Deshalb ist es auch sinnlos darüber zu lamentieren, weshalb wenige Menschen soviel Macht über viele Menschen ausüben, oder ob Israel oder Palästina Schuld am Krieg haben.
Der Mensch an sich ist eine kriegerische Spezies und deshalb konnte er sich so erfolgreich bis heute behaupten. Dumm ist nur, dass er sein bisschen mehr an Verstand, für HighTec-Waffen einsetzt und gleichzeitig einen räuberischen Krieg gegen seine Umwelt führt. Und genau das wird in den nächsten Jahren sein Untergang sein. Und somit wäre dann auch der Nah-Ost-Konflikt gelöst.
Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an der Verzweiflung…
Nicht nur seit Obama spielen die USA und Israel hypnotisierendes, massentaugliches Ping Pong.
Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf wurden drei Resolutionen gegen Israel erlassen, nur die USA haben alle Resolutionen abgelehnt.
Zum einen ging es um den illegalen Siedlungsbau, dann um schwere Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten und drittens ging es um die Verletzung der Rechte von Bewohnern in den Golanhöhen.
Ich habe mal die Lobeshymnen aus der Rede des Präsidenten des Staates Israel Shimon Peres im Deutschen Bundestag am 27. Januar 2010 zusammengefasst. Wenn man sich anschliessend die beiden Videos anschaut, wirken die Selbstbeweihräucherungen wie abgestandener Rotwein in einem Zahnputzbecher.
Meine verehrten Anwesenden,
die Shoa wirft schwierige Fragen zur tiefsten Seele des Menschen auf. Wie böse kann der Mensch sein? Wie gelähmt ein ganzes Volk ? Ein kulturelles Volk, das auch die Philosophie respektierte ?
Zu welchen Gräueltaten ist der Mensch fähig ? Wie kann er seinen moralischen Kompass abstellen ? Die Logik lähmen ? Wie kann ein Volk sich als “Herrenrasse” betrachten, und den Mitmenschen als null und nichtig ?
(Free Gaza Movement Boot mit 3,5 Tonnen medizinischer Ausrüstung von israelischem Schiff gerammt und beschossen worden. /Sueddeutsche)
Seit Anbeginn seiner Existenz ist das jüdische Volk den Geboten: “Morde nicht!”, “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!” und “Suche den Frieden und jage ihm nach!” verpflichtet. – Unter allen Umständen und überall.
Ich bin stolz auf das Erbe unserer Väter – das Gegenteil jeder Rassenlehre.
Und nun zur bedeutendsten aller Lehren: “Nie wieder. Nie wieder eine Rassenlehre. Nie wieder ein Gefühl von Überlegenheit. Nie wieder eine scheinbar gottgegebene Berechtigung zur Hetze, zum Totschlag, zur Erhebung über das Recht. Nie wieder zur Verleugnung Gottes und der Shoa.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ist zu Besuch in Berlin. Auf der Pressekonferenz gab es dann folgendes zu hören:
Angela Merkel:
Naturgemäß waren unsere Gespräche auch von den Gesprächsinhalten der Außen- und der Verteidigungsminister geprägt. Hierbei geht es auf der einen Seite um die Bedrohung, die von dem Nuklearprogramm des Iran ausgeht. Wir haben für die deutsche Seite deutlich gemacht, dass wir, wenn sich die Reaktionen des Iran nicht verändern, an umfassenden Sanktionen mitarbeiten werden. Wir wünschen uns natürlich, dass dieseim Rahmen des UN-Sicherheitsrats verabschiedet werden könnten. Hierzu werden in den nächsten Wochen die Vorbereitungen getroffen. Sollte dies nicht möglich sein, wird sich Deutschland aber auch gemeinsam mit Ländern, die das gleiche Ziel verfolgen, an solchen Sanktionen beteiligen.
So, so, naturgemäß ? Es liegt also in der Natur beider Staaten über Waffen und Krieg zu sprechen. Dabei ging es natürlich auch um neue U-Bootlieferungen des Typs Dolphin. Aber viel interessanter ist die Aussage von Frau Merkel, dass Deutschland auch ohne einen Beschluss des Weltsicherheitsrates der Vereinten Nationen Sanktionen gegen den Iran verhängen wird. Dies kann man durchaus als Einleitung zu einem Krieg gegen den Iran deuten.
Aber auch Benjamin Netanjahu hatte da deutliche Worte parat:
Im August diesen Jahres hatte ich schon mal darüber geschrieben und nun ist es amtlich. Israel hat Organe von toten Palästinensern entwendet und diese dann transplantiert. Zuerst wurde dieser Skandal in der schwedischen Zeitung Aftonbladet veröffentlicht. Damals gab es einen internationalen Aufschrei und der freie Journalist Donald Boström wurde selbstredend als Antisemit beschimpft.
Einer Organentnahme müssen die Familien der Toten selbstverständlich schriftlich zustimmen. Professor Yehuda Hiss erhielt zwar die Unterschriften, diese erlaubten aber nur eine Autopsie, um die Todesursache zu klären. Aber wenn schon rumgeschnibbelt wird, dann darf’s auch ruhig mal ein bisschen mehr sein.
Professor Yehuda Hiss verlor zwar seine Stellung als Direktor des Medizinischen Zentrums Assaf Harofeh, er arbeitet aber nach wie vor noch als leitender Arzt.
Ich komme gerade von einer Weihnachtsfeier und die Gedanken sind noch frisch in meinem Kopf.
Ein Mann erzählte von seinen Kindheitserlebnissen mit knapp 14 Jahren aus dem 2. Weltkrieg. Von rechteckigen Phosphorstangen die über deutsche Häuser abgeworfen wurden und diese dann entzündeten. Von einer langen Reise auf Güterwagons wenige Tage nach Kriegsende, durch ein zerstörtes Deutschland, durch mehrere Besatzungszonen hindurch. Von abgemagerten KZ-Häftlingen und Gesprächen mit Juden, die darüber berichteten, dass in den Lagern Juden von Juden bewacht und schikaniert wurden.
Und er erzählte über die Alpträume, die ihn heute, nach 65 Jahren immer noch plagten.
Alle am Tisch hörten gespannt zu und als er langsam zum Ende kam mit seinen Erzählungen, herrschte für einige Minuten immer noch eine betroffene Stille.
Auch ich war ergriffen, von seinen Erlebnissen und umso mehr quälte mich eine brennende Frage, die ich, seit ich denken kann in mir trage.
Und natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten und musste diese Frage stellen:
Nach all dem Leid, welches die Juden durch uns erfahren haben und nach all dem Leid, was auch das deutsche Volk erfahren hat, wieso ist es dann immer noch möglich, dass wir weiterhin Kriege führen ? Was hat Deutschland in Afghanistan verloren ?
Und weshalb ist Israel ein Apartheidstaat und befürwortet Arbeitslager für Immigranten, obwohl sie es doch eigentlich besser wissen müssten ?
Aber man kann es auch durchaus als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen. Arbeit bestimmt nach wie vor ein Grossteil unseres Lebens. Weltweit müssen Menschen für einen Hungerlohn meist einen halben Tag ihrer Lebenszeit opfern. Auch in den westlichen Industrieländern wird die arbeitende Bevölkerung ausgeplündert, um die Profite der Konzerne zu maximieren.
Die Welt und insbesondere Israel empören sich über den Diebstahl, aber die wahre Bedeutung in diesem zynischen Satz, “Arbeit macht frei”, ist nicht wirklich verstanden worden. Selbst Israel hat nichts aus der Geschichte gelernt und befürwortet Arbeitslager für Immigranten. Palästinenser werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt und ihre Rechte werden beschnitten.
Man muss keinen zweiten Holocaust heraufbeschwören, um zu sehen, dass viele Konzerne wie Arbeitslager geführt werden und unsere Gesellschaft nicht arbeitende Menschen als Parasiten betrachtet.
Aber es ist halt einfacher einem verlorenen Symbol hinterherzutrauern und mit dem Finger auf die anderen zu deuten, als den eigenen Hof zu kehren. Was nützt da schon ein mahnender Schriftzug aus „Kruppstahl“ ?
Gut das er weg ist, vielleicht gibt es ja einige, die die jetzige “Mahnung” wirklich verstanden haben, auch wenn die wahren Motive der Täter anders gewesen sein mögen.
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