Alle geimpft, alle geschützt? – Covid-19-Impfstoffe: Chronik einer vorhergesagten Gesundheitskatastrophe
Am 1. Juni 2026 verlor Frankreich eine Grande Dame der Wissenschaft und unbeirrbare Wahrheitssucherin: Christine Cotton. Sie hinterlässt ein bedeutendes wissenschaftliches Vermächtnis – und Fragen, die auch ihr Tod nicht zum Schweigen bringt.
@StatChrisCotton
war Biostatistikerin. Über 25 Jahre lang hatte sie für die großen Namen der Pharmaindustrie gearbeitet: Roche, Sanofi, Aventis, Janssen Cilag, Medtronic, Pierre Fabre. Mehr als 500 klinische Studien in Onkologie, Kardiologie, Immunologie und Neurologie. Später leitete sie ihre eigene Contract-Research-Organization. Sie kannte die Sprache der Protokolle, der Studiendesigns, der statistischen Auswertungen – jene Sprache, die über Zulassungen entscheidet und die der Öffentlichkeit meist verborgen bleibt.
Dann kam Dezember 2020 – und die Wissenschaftlerin wurde zur Whistleblowerin.
Was Christine Cotton in den regulatorischen Unterlagen zu den klinischen Studien des Covid-Impfstoffs von Pfizer fand, erschütterte sie offenbar zutiefst. Ehrenamtlich begann sie, Protokolle zu analysieren, Studiendesigns zu prüfen, statistische Methoden zu hinterfragen. In zahlreichen Interviews, Videos und Veröffentlichungen machte sie auf gravierende methodische Probleme aufmerksam: fehlende Daten, Verzerrungen, Unregelmäßigkeiten, statistische Inkonsistenzen.
Im Zentrum ihrer Kritik stand ein Vorwurf, den sie immer wieder formulierte: Das Produkt, das weltweit ausgerollt wurde, sei nicht identisch mit jenem aus den ursprünglichen klinischen Studien. Cotton argumentierte, die Bevölkerung habe eine „Process-2“-Version erhalten, die anders hergestellt wurde als das „Process-1“-Material der Zulassungsstudien – ohne dass für diese Version ausreichende Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten vorgelegen hätten.


