2004 39,5 Milliarden Euro / 2005 31,2 Milliarden Euro / 2006 27,9 Milliarden Euro / 2007 19,6 Milliarden Euro / 2008 11,9 Milliarden Euro /2009 49,8 Milliarden Euro/ 2010 80 Milliarden Euro / 2011 17,3 Milliarden Euro /2012 32 Milliarden Euro.
In diesem Jahr streute uns das Sandmännchen Schäuble diesen Sand in die Augen: Ab 2016 gibt es keine Neuverschuldung mehr.
Doch tatsächlich haben sich über Nacht unsere Schulden verdoppelt und zwar täglich. Waren es Anfang der Woche noch gut 80 Millionen Euro Neuverschuldung täglich so sind es nun stolze 179 Millionen Euro.
Wie konnte es dazu kommen ? Hier ein Erklärungsmodell:
…macht sich von allein. Ganz gleich welcher Finanzminister mit unserem Geld rumaasen durfte, alles was sie wirklich geschafft haben ist/war, neue Schulden aufzutürmen. Ausnahmslos! Mehr war aber auch wirklich nicht möglich, denn Finanzminister sind nur Vollstrecker des Finanzsystems. Und das hat numal seine eigene Spielregeln und hat mit Fairness und Rechtschaffenheit soviel gemein,wie 100.000 Mark Papiergeld mit Papierumschlag, oder Treuhand mit Treue.
1969 hatten wir noch 42 Milliarden Euro Ausgaben, wobei es damals einen Finanzausgleich und keine Neuverschuldung gab. 1975 hatten sich die Ausgaben schon verdoppelt, auf 80 Milliarden. Schuldenkönig war von 1989-1998 Theo Waigel, der die Ausgaben von 148 Milliarden Euro auf zuletzt 233 Milliarden Euro trieb, wobei spitzenzeitlich eine Neuverschuldung von 40 Milliarden Euro aufgenommen wurde.
Nach heutigem Stand* sind unsere Ausgaben auf 313 Milliarden Euro gestiegen bei einer Neuverschuldung von gut 32 Milliarden Euro. Also kann von Sparen seitens unserer Bundesregierung keine Rede sein. Und deshalb sind auch die Prognosen von unserem Herrn Schäuble nicht mehr als feuchte Männerträume, denn eine Neuverschuldung gegen Null ab 2016 bei fast gleichen Ausgaben ist nichts weiter als Propaganda für die bevorstehenden Wahlen.
Das Kapitalsystem liegt in den letzten Zügen und das weltweit. Geschichtlich betrachtet gab es fast immer Kriege, wenn ein System dem Untergang geweiht war. Doch diesmal werden die Kriegsverbrechen der NATO den Oligarchen nicht mehr helfen und den Zerfall aufhalten.
KenFM berichtet vier Stunden über den Kollaps und vor allem den Betrug des Banken-und Geldsystems. Für einige mit Sicherheit nichts Neues, aber für viele wird diese Sendung vielleicht eine Offenbarung sein. Und alle anderen gehören wohl zu denen, die den Zerfall ihrer verlogenen Werte fürchten… 😉
KenFM war in den letzten Monaten im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, um mit Professoren, Historikern, Zeitzeugen und Whistleblowern über Geld und die wahren Gründe der derzeitigen Krise zu sprechen.
Eine Sendung mit philosophischen Tiefgang und konstruktiven Vorschlägen wie die Zukunft auch Aussehen könnte für die Generation Netzwerk. Wie immer kostenlos!
Hier nun vier Stunden, für die man sich Zeit nehmen sollte; zu Wort kommen:
Prof. Franz Hörmann (Wirtschaftsuniversität Wien), Lea Rigler (Tochter von Michael Unterguggenberger,) Wolfgang Schäuble (Bundesfinanzminister), Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Wolfgang Broer (Historiker), Veronica Spielbichler (Leiterin Unterguggenberger Institut Wörgl) und Peter König (Weltbank), Gregor Gysi (Die Linke) im Jingle.
Hahaha, die Gier des Menschen ist ja bekanntlich unersättlich. Das demonstrierten jetzt auch sehr eindrucksvoll belgische Zeitungsverleger, in dem sie Google News verklagten, keine belgischen Artikel mehr zu veröffentlichen. Das nahm Google wörtlich und verbannte die Zeitungen auch aus der Suchmaschine. Das erschien den Verlegern wiederum etwas zu konsequent und weinten, so wäre das nicht gemeint gewesen. Doch, sagte Google, denn pro Verstoss müssen sie an die geldgierigen Schreiberlinge 35.359 $ zahlen. Tja, manche haben das Internet immer noch nicht verstanden. Es ist eben nicht da, um unermessliche Reichtümer anzuhäufen und seitenweise Werbemüll zu verbreiten, sondern um Informationen frei auszutauschen und zu vernetzen.
Wer hätte das gedacht?Deutsche Burschenschaften stehen auf gestriegelte Seitenscheitel und kleine Oberlippenbärtchen. Das hat jetzt der Spiegel herausgefunden: Interne Papiere enthüllen Rechtsextremismus bei Burschenschaften. Zwar wurden nach dem Krieg alle Vereine und Organisationen, die dem Nazi-Faschismus in die Hände gespielt und ihn getragen hatten, von den Alliierten verboten, so auch alle studentischen Verbindungen. Diese Verbote fanden in der Bevölkerung auch große Zustimmung. Den Alten Herren, die ja am Wiederaufbau und, infolge ihrer hohen Positionen, am wirtschaftlichen Aufschwung großen Anteil hatten, gelang es aber recht bald, ihre Alt-Herren-Zirkel und von diesen ausgehend, die Aktivenverbände neu zu gründen. 1947 war der KV, 1949 die Marburger Arbeitsgemeinschaft Deutscher Studentenverbindungen und am 12. Juni 1950 die Deutsche Burschenschaft wieder da. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich den Reader (PDF 88 Seiten) der ASta von der FH Münster durchlesen.
Üppige Dienstwohnungen in Mauretanien, Schlauchboote in Millionenhöhe, unnützes Bahngestrüpp und vieles mehr wird mal wieder vom Bundesrechnungshof angeprangert. 25 Milliarden Euro verplemperte unsere Regierung in diesem Jahr.
Doch Guido kam schnell zur Hilfe und wollte um 20% (19 Millionen Euro) die humanitären Hilfsmaßnahmen im Ausland kürzen.
Klar Guido, da gibt’s eh nix zu holen, das Geld kann man besser der Hotel- und Pharmalobby in den Hintern blasen, dann stimmt auch die Rendite wieder.
Aber ich sollte jetzt nicht zu sehr auf den Guido eindreschen, denn dann ist er wieder ganz schnell beleidigt. So wie dieses Jahr auf dem Nockherberg, als ihm Bruder Barnabas ein wenig die Levithen las und Guido dann schmollend von dannen zog und zukünftige Einladungen ausschlug.
36 Milliarden Euro bekamen im letzten Jahr unsere Arbeitssuchenden als Grundsicherung. Wenn man jetzt die 25 verplemperten Milliarden dazu rechnen würde, das wären dann mehr als 5 Euro, die Uschi den Bedürftigen zugesteht. Aber was sind schon Milliarden für Leute die sowieso auf grossem Fuss leben ? Nur der Geizhals stöhnt über 5 Euro. Aber vielleicht sollte man den Bundesrechnungshof abschaffen, denn mehr als die Nase rümpfen tut auch der nicht…
Eine Studie der renommierten Schweizer Business School IMD:
Überraschendes Ergebnis eines Schulden-Stress-Tests: Athen dürfte seine Verschuldung bereits 2013 auf 60 Prozent des BIP drücken, Deutschland braucht dafür bis 2028.
Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf “Ramschstatus” gesenkt und damit an den Finanzmärkten erneut Zweifel an einer schnellen Gesundung der Euro-Zone geschürt.
Die Europäische Zentralbank erklärte kurz darauf, sie werde griechische Staatsanleihen unabhängig von den Rating-Noten weiter als Sicherheiten für Kredite an Geschäftsbanken akzeptieren.
Was haben Deutschland und Portugal gemeinsam ? Die Schulden natürlich!
Die portugiesische Staatsverschuldung liegt bei 76,6% des BIP(Bruttoinlandsprodukt), die deutsche bei 72%.
Damit liegen beide Staaten über den Maastrichter Regeln von 60%.
Keine Gemeinsamkeit erzielen beide Staaten bei der Energiepolitik. Portugal erzielt seine Energien aus fast 36% erneuerbarem Strom. Deutschland dümpelt da mit 10,1% so vor sich hin, obwohl Angie den Umweltschutz zur Chefsache erklärte.
Bis zum Jahre 2020 will Portugal bis zu 82% seines Energiebedarfes aus erneuerbaren Energien gewinnen und somit 13 Milliarden Euro beim Import einsparen. Deutschland will die AKWs bis zum Jahre 2050 laufen lassen und somit das Milliardenloch für die Endlagerungen und die Umweltbelastungen weiter verschärfen.
Na, da schaun wa mal wer als nächstes ein EU-Rettungspaket benötigt. Denn Deutschland steckt nicht nur in einer Wirtschaftskrise, sondern auch in einer Politikerkrise. Nun, dass Angie keine Eier in der Hose hat, dafür kann sie nichts, aber wenn man im Alter keine Mutterinstinkte mehr aufbringt und seine Schützlinge vernachlässigt und alles nur noch schleifen lässt, dann sollte sie besser eine Amme einstellen und ihren Posten zur Verfügung stellen.
Wer kann diesen Mann eigentlich noch für voll nehmen ? Leider sitzt er auf einem Posten, von wo aus er erheblichen Schaden anrichten kann, und angerichtet hat.
Die Rede ist mal wieder von unserem Finanzdebakel Peer Steinbrück. Erst bereitet er der zügellosen Finanzmischpoke das Bett, dann legt er sich selbst mit dazu und nun heult er sich in der Süddeutschen aus, dass man ihn als Flittchen missbraucht hat. :taetschel:
Hier auch ein toller Bericht auf den NachDenkSeiten (Danke!).
Er (Steinbrück) biedert sich an. Wörtlich: „Ich persönlich bin nicht bereit zu akzeptieren, dass ungezähmte Marktkräfte unser Leben bestimmen“. Oder: Globalisierung sei keine Fügung sondern von Menschenhand gemacht. Oder: „Deregulierung stößt dort an ihre Grenzen, wo sie gegen fundamentale moralische Maßstäbe verstößt und damit den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet.“ Das ist zwar ziemlicher Unsinn, weil Deregulierung auch ohne Verstoß gegen fundamentale moralische Maßstäbe oft sehr fragwürdig ist. Aber Steinbrücks Parolen klingen gut, auch in den Ohren von Menschen, die sich um die Spaltung unserer Gesellschaft ehrlich Sorgen machen.
Er schiebt die Schuld auf Andere ab: „meine Partei“ habe im „Deregulierungszug“ gesessen sagt Steinbrück, also nicht er. Ein Feigling.
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